Astaxanthin - starkes Antioxidans

Das Carotinoid Astaxanthin ist ein sehr starkes Antioxidans. Die höchste Konzentration von Astaxanthin kommt in der Alge „Haematococcus pluvialis“ vor.

 

Die Alge dient Wassertieren wie Lachse, Garnelen, Krabben, Hummer oder Flusskrebsen (zum Beispiel Krill), doch auch Flamingos, als Nahrung. Diese Tiere erhalten durch das in der Alge enthaltene Carotinoid ihre rötliche Färbung.

 

Astaxanthin ist wie Vitamin E und OPC fettlöslich. Studien haben die Wirkung als Antioxidans belegt: Bei der Bekämpfung Freier Radikale ist es 500 Mal wirkungsvoller als Vitamin E und 40 Mal wirkungsvoller als Beta-Carotin.

 

Bestehen bereits ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Herz- und Gefäßerkrankungen, Augen-, Haut- und Hirnerkrankungen in Folge von Degeneration, Rheuma, Diabetes und Krebs kann Astaxanthin also wesentlich mehr bewirken als übliche Radikalfänger aus der Pflanzenwelt.

 

Das ist gut zu wissen fürs Anti-Aging, doch betrifft auch das Thema Fruchtbarkeit. Man hat herausgefunden, dass 16 mg Astaxanthin pro Tag über einen Zeitraum von drei Monaten die Spermienqualität wesentlich verbessern kann. Auch die Fruchtbarkeit der Frau läßt sich optimieren. So kann ein bislang unerfüllter Kinderwunsch mit Hilfe von Vitalstoffen möglicherweise doch noch Realität werden.

 

Astaxanthin gilt auch als „Sonnenschutz von innen“. Sie lagern sich in der Haut und in den Augen an und schützen die Organe vor UV-Strahlung. Dabei ist Astaxanthin um den Faktor 200 wirkungsvoller als Beta-Carotin und um den Faktor 1000 wirkungsvoller als Lutein.

 

Astaxanthin gegen Entzündungen

Entzündungsprozesse im Körper zeigen sich häufig akut. Sie sind ein Marker dafür, dass der Körper gegen etwas ankämpft. Wenn das Immunsystem stark genug ist, klingt die Entzündung ab. Wenn das Immunsystem jedoch überfordert ist, weil es zu viele andere Störquellen ausgleichen muss (Schwermetallvergiftung, Stress, chemische Belastung durch Medikamente oder Reinigungsmittel, Lebensmittelzusatzstoffe, Rauchen u.v.m.) kann es zu einer sogenannten „stummen Entzündung“ kommen. Die eigentlichen hilfreichen Zytokine, Botenstoffe, die sich bei der Abwehr miteinander verständigen, werden durch die Überreizung des Immunsystems fortwährend produziert und können an einer Schwachstelle des Körpers eine chronische Erkrankung auslösen. Dies geschieht oft erst unbemerkt, bis die sich verdichtenden Symptome zu der Diagnose führen. Chronisch-entzündlichen Erkrankungen sind zum Beispiel Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Arthritis (Gelenkentzündung), Asthma und vieles mehr.

 

Astaxanthin ist in seiner Eigenschaft als extrem starkes Antioxidans in der Lage, die Produktion dieser Botenstoffe zu hemmen und eine chronische Erkrankung möglicherweise zu verhindern.

 

Gut fürs Immunsystem

Insofern ist Astaxanthin natürlich ein wirksamer Unterstützer des Immunsystems. Experten gehen sogar davon aus, dass es in der Lage ist, den „altersbedingten Niedergang des Immunsystems“ aufzuhalten. Aus diesem und vielen anderen Gründen ist Astaxanthin auch für Senioren sehr interessant.

 

Magen & Astaxanthin

Die Reduzierung des oxidativen Stresses birgt auch im Bereich des Magens sehr gute Effekte. Viele leiden unter dem Bakterium „Helicobactor pylori“, die zu Magengeschwüren und sogar zu Magenkrebs führen kann. Entsprechende Dosierungen mit Astaxanthin können die bakterielle Belastung und die Magenwandentzündung reduzieren. Eine klinische Studie zeigte, dass sich Magenschmerzen und Sodbrennen nach dreiwöchiger Einnahme hochdosiertem Astaxanthin reduzierten.

 

Astaxanthin wirkt sich ebenfalls positiv aus auf:

·         Akne

·         Arthritis

·         Arthrose

·         Augen (besonders bei Bildschirmarbeit)

·         Cholesterin

·         Demenz

·         Herzkrankheiten

·         Muskeln

·         Diabetes

·         Karpaltunnelsyndrom

·         Krebs

·         Metabolisches Syndrom (Fettleibigkeit, hoher Blutdruck, veränderte Blutfettwerte, Insulinresistenz)

·         Sport (Ausdauer und Regeneration)

·         Stress

·         Tennisarm

 

Die Wirkungen sind dosisabhängig. Wenn Astaxanthin in Bioaktivstoff-Konzentraten vorkommt, ist eher von einer vorbeugenden Wirkung auszugehen ganz im Sinne. Liegt bereits eine ernsthafte Erkrankung vor, kann die Verzehrmenge eines solchen Konzentrats auch für einen gewissen Zeitraum erhöht werden. Das bespricht man am besten mit einem Arzt oder Heilpraktiker.