Kinder und Jugendliche - leichter leben

Mit das Wichtigste bei Kindern und Jugendlichen ist eine gute Versorgung mit der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, da der Körper aus ihr die DHA-Fettsäure bildet (Docosahencaensäure). Diese ist wichtig für das Gehirn und die Sehkraft.

 

Für die Ausgeglichenheit sollte der Bedarf an B-Vitaminen und Magnesium gedeckt sein.

 

Das Immunsystem braucht Vitamin C, Zink sowie Selen.

 

Vitamine A ist wichtig für die Augen und Vitamin E für den Schutz der Zellen.

 

Obwohl es überall nachzulesen ist, dass Kinder nicht so viel Süßigkeiten essen sollten, ist es immer noch frappierend, was ihnen den ganzen Tag über von Erwachsenen angeboten wird.

 

Raffinierter Zucker läßt den Blutzucker hochschnellen. Nach einer halben Stunde setzt Müdigkeit und Unkonzentriertheit ein. In der Schule und vor den Hausaufgaben sind Süßigkeiten denkbar kontraproduktiv.

 

Manche Kinder sind in Anbetracht ihres hohen Konsums schon zuckersüchtig und verlangen ständig danach. Hier können Omega-3-Fettsäuren helfen, den Heißhunger zu dämmen. Das Öl am besten in Bio-Naturjoghurt rühren und frische Früchte dazu geben. Die fertig gemischten Fruchtjoghurts beinhalten viel zu viel Zucker und sind von zweifelhafter Qualität. Mitunter schmeckt man die Chemie, die in den Joghurts der bunten Becher eingerührt ist, richtig heraus. Wie man so etwas essen bzw. den Kindern anbieten kann, ist mir ein Rätsel.

 

Gegen Heißhunger helfen auch Bitterstoffe, von denen sowohl Kinder als auch Erwachsene viel zu wenig nehmen. Bitterkräuterelixiere sind leider meistens in Alkohol gemischt. Es gibt jedoch auch Pulver. Schisandra-Beeren oder Chicoree-Salat sind allerdings auch recht bitter. Auch wenn das ungewohnt schmeckt, die Verdauungssäfte werden angeregt. 

 

Als Alternative zu raffiniertem Zucker in selbstgemachtem Pudding eignet sich Birkenzucker oder Naturhonig (zum Beispiel Manuka-Honig).

 

In allen salzigen und pikanten Knabbereien sowie in Käse und Wurst ist Glutamat-Würze drin. Diese Produkte sollte man auch nur sehr dosiert anbieten, lieber täglich Rohkost dazu reichen.

 

Bei anhaltender Müdigkeit und Konzentrationsproblemen vor allem nach Getreideprodukten kann eine Unverträglichkeit vorliegen (Glutensensitivität). Das gilt natürlich auch für Erwachsene. Ein einfacher Test: Ein paar Tage auf Getreide- Produkte verzichten und beobachten, ob sich mehr Wachheit und Konzentration einstellt.

 

Kindern und Erwachsenen fehlen häufig Enzyme. Bei Bauchweh wäre es einen Versuch wert, ob das Wohlbefinden aufgrund Enzymen (milchsauer fermentiertes Gemüse oder Getränke) besser wird.