Säure-Basen-Balance

Jeder möchte gesund und attraktiv aussehen. Körperpflege ist Kult. Und so wird für das äußere Erscheinungsbild viel getan. Unser Körper sollte allerdings auch von innen „schön“ und gepflegt sein. Nur dann ist das möglich, was alle wollen: Sich pudelwohl fühlen, leistungsstark sein bis ins hohe Alter – und am besten jünger aussehen. Das sind durchaus realistische Ziele. Dazu sollten wir unser Innerstes jedoch genau so gut pflegen wie das Äußere.

Im Vergleich zu unseren Gross- und Urgrosseltern scheinen wir heute ein viel besseres Leben zu haben: Es gibt mehr Komfort und Dinge, die uns jede Menge Zeit ersparen. Doch die Medaille hat auch eine Kehrseite: Viele Lebensmittel sind nicht wirklich zum Überleben geeignet. Die funktionale Kosmetik, Kleidung und unsere Gebrauchsgegenstände enthalten Stoffe, die unser Wohlbefinden beeinträchtigen können.

 

Wer sich genauer mit dieser Thematik beschäftigt, wundert sich nicht, warum die Anzahl der Chronisch Kranken von Jahr zu Jahr steigt und viele nicht mehr heilbar sind. Gifte und Schlacken behindern die Regenerationsprozesse im Körper.

 

Dabei sind erste Anzeichen schon recht früh zu bemerken. Müdigkeit, nervöse Gereiztheit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit oder verzögerte Heilungsprozesse machen deutlich, dass der Körper überfordert ist.

 

Denn im Grunde ist er sogar in der Lage sich selbst zu entgiften. Doch diese Fähigkeit scheint zu versiegen, wenn sich über Jahre Gifte und Schlacken angesammelt haben. Deswegen ist regelmäßige Entgiftung so wichtig.

 

Schon Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897) antwortete auf die Frage nach den drei wichtigsten Therapieverfahren: „Erstens Entgiftung, zweitens Entgiftung, drittens Entgiftung!“. 

 

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen ebenfalls die Notwendigkeit konsequenter Entgiftung. Es ist bekannt, dass Therapien häufig so lange nicht greifen, bis der Körper gründlich entgiftet wurde. 

 

5 Gründe, warum sich Entgiftung lohnt 

 

1.       Je weniger Gifte und Schlacken sich im Stoffwechsel befinden, desto vitaler fühlen Sie sich. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Trägheit, Schlafstörungen können zurückgehen. Stattdessen entsteht häufig eine geistige Wachheit, mehr Kondition und dadurch steigert sich die Lebensfreude. 

 

2.       Wenn der Stoffwechsel entgiftet und entschlackt ist, gelangen Nährstoffe schneller in die Zellen und Zellgifte werden zügiger abgebaut. Das stärkt das Immunsystem, so dass Krankheitserreger besser abgewehrt werden können. 

 

3.       Besonders Menschen, die im Alltag psychisch und körperlich sehr gefordert sind, unterstützen ihre Leistungsfähigkeit, wenn sie regelmäßig etwas für ihre Entgiftung und Entschlackung tun. Sie sind dadurch von vornherein weniger gefährdet akute oder chronisch zu erkranken. 

 

4.       Viele Menschen wünschen sich geistige Klarheit und Vitalität auch im hohen Alter. Das ist durchaus möglich, mit rechtzeitiger und konsequenter Körperpflege von innen. Besonders ab 40 ist dies empfehlenswert. Es trägt auch dazu bei, die Wechseljahre besser zu überstehen. 

 

5.       Jung gebliebene Haut, strahlendes Aussehen, agiles Auftreten. Am liebsten würden wir jünger wirken als wir sind. Wie schnell wir altern hängt vom Zustand unserer Zellen ab. Die aus Stoffwechselprozessen abfallenden Freien Radikalen spielen hier eine große Rolle. Sie schaden den Zellen und sorgen für deren frühzeitiges Absterben. Daher sollten sie regelmäßig abgefangen werden durch Radikalfänger wie Antioxidantien, die in vielen Vitalstoffen enthalten sind. Insofern ist eine vitalstoffreiche Ernährung das A und O des Anti-Aging. 

 

Wenn Sie dann noch dafür sorgen, dass Ihr Körper gar nicht erst mit Giften überladen wird, weil sie diese meiden und die unvermeidbaren regelmäßig ausleiten, sind Sie in Sachen Anti-Aging auf einem vorbildlichen Weg. 

Möglichkeiten der Entgiftung

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Entgiftung des Körpers anzuregen.

 

Nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“, ist es ideal, kleine Schritte – täglich und wöchtlich – in den Tagesablauf aufzunehmen. Dazwischen eine Kur von drei bis sechs Wochen – zum Beispiel im Frühjahr und Herbst. Das ist nachhaltiger für die Gesundheit – und moderater – als eine Hauruck-Aktion (z. B. durch eine Fastenkur, die man nicht gewöhnt ist).

 

Beispiele für einfaches tägliches Entgiften:

·         Ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit „lebendigem“ Wasser (z. B. Quellwasser), natürlich ohne Kohlensäure.

·         Entgiftende Kräuter bzw. Bitterstoffe

·         Enzymreiches Obst, Gemüse und Getränke verzehren

·         Viel Bewegung an der frischen Luft, um das Lymphsystem anzuregen

·         Massagen regen den Stoffwechsel der Haut an und fördern die Ausscheidung von Giftstoffen

·         Vitamine, Mineralien und Bitterstoffe (u.a. in Kräutern enthalten) frisch oder naturbelassen in ausreichender Menge zu sich nehmen

·         Basische Ernährung

 

Wöchentliche Massnahmen:

·         Das Basen-Mineralbad

 

Kurmässige Anwendung:

·         Gezielte Ausleitung von Giften mit Basenbildnern (z. B. Magnesium und Kalium)

·         Basen-Fasten

·         Darmsanierung

 

Generell:

·         Räume (vor allem frühmorgens) gut lüften

·         Neue Kleidung zwei bis drei Mal waschen

·         Handtücher, Lappen, Unterwäsche und Bettwäsche bei mindestens 60 Grad waschen

Wissenswertes über Entgiftung & Entschlackung

 

Den meisten Menschen ist nicht bewusst ist, dass sie täglich Stoffe aufnehmen, die ihre Gesundheit empfindlich stören. Allerdings spüren sie das zunächst nicht, weil der Körper in der Lage ist, sehr viele Belastungen zu kompensieren. Es kann jedoch zu chronischen Beschwerden kommen, die nicht so einfach zu lösen sind. Rechtzeitige Entgiftung und Entschlackung ist Gesundheitsvorsorge pur und wirksames Anti-Aging.

 

Tagtäglich nehmen wir Gifte und Säuren aus den verschiedensten Quellen auf: über die Ernährung, Genussmittel wie Nikotin, Alkohol und Kaffee, Medikamente, Kleidung, Körperpflegemittel, Möbel sowie über die Umwelt.

Leitet man die Schadstoffe nicht aus, wird die Immunabwehr herabgesetzt und die Anfälligkeit für akute oder chronische Erkrankungen steigt.

Nur ein von Giften und Säuren befreiter Stoffwechsel hat die Kraft, Viren, Pilze, Bakterien oder andere Krankheitserreger abzuwehren.

 

Entstehung von Übersäuerung

Eine Übersäuerung des Körpers kann der Grund für zahlreiche Beschwerden sein. Doch wie entstehen Säuren und welche gibt es? 

 

Fleischprodukte und Eier                            Schwefelsäure, Harnsäure, Salpetersäure

Süsses/Zucker, Weissmehlprodukte     Essigsäure

Süss-Stoffe                                                       Ameisensäure

Softdrinks (Limonaden etc.)                      Essig-, Phosphorsäure

Kaffee, schwarzer Tee, Rotwein                             Gerbsäure

Getreide                                                            Schwefel- und Phosphorsäuren

Schmerzmittel                                                 Azetylsalizylsäure

Körperliche Überanstrengung                  Milchsäure

Bewegungsmangel                                        Kohlensäure

Stress, Ärger                                                    Salzsäure

 

Diese Säuren sollten normalerweise über die Nieren, die Lunge, den Darm und die Haut ausgeschieden werden.

 

Lunge:                  Abatmung gasförmiger Gifte

Nieren:                Ausscheidung wasserlöslicher Gifte

Darm:                   fett- und gallegebundene Substanzen bzw. Stoffwechsel-Endprodukte

Haut:                    für saure Stoffwechselschlacken

 

Darüber hinaus können bei den Stoffwechselprozessen ein Übermass an Cholesterin sowie Homocystein entstehen.

Der pH-Wert

Eine andere Bezeichnung für das Säure-Basen-Gleichgewicht lautet „pH-Balance“. „pH“ steht für „potentia Hydrogenii“. Dieser lateinische Begriff bedeutet „Konzentration von Wasserstoff-Ionen“. 

Der pH-Wert ist nicht zu jeder Tageszeit gleich und auch innerhalb des Körpers herrschen Unterschiede.

 

Unseren pH-Wert können wir selbst messen zum Beispiel mithilfe sogenannter pH-Wert-Messstreifen, die in der Apotheke erhältlich sind. Das einzeln abtrennbare Induktionspapier halten wir am besten in unseren Urin und können anhand der Verfärbung sehen, wie sauer oder basisch wir sind. Die Mess-Skala reicht von 0 bis 14. Alles, was unter 7 ist, gilt als „sauer“ und ab 7 aufwärts spricht man von einem basischen Zustand.

 

Dass wir morgens saurer sind als am Nachmittag ist normal, da der Körper über Nacht entgiftet. Wir können die Ausleitung unterstützen, in dem wir morgens gleich nach dem Aufstehen einen halben Liter warmes Wasser oder Tee (z. B. Grünen, Kräuter- oder Ingwer-Tee) trinken. Wichtig für unseren augenblicklichen Status ist der Nachmittags- und Abendwert, den wir über den Urin messen können. 

 

In den verschiedenen Regionen unseres Körpers ist der pH-Wert allerdings unterschiedlich: Der Magensaft ist recht sauer, während das Bauchspeicheldrüsensekret deutlich im basischen Bereich liegt. 

 

Quellen von Giften

Unsere heutigen Lebensumstände haben sich einerseits um ein Vielfaches verbessert im Vergleich zu unseren Vorfahren. Die Industrialisierung und der zunehmende Einsatz von Chemikalien hat jedoch dazu geführt, dass unser Körper heute mit einer Vielzahl von Substanzen konfrontiert wird, auf die er evolutionsmässig nicht eingestellt ist. Viele internationale Experten beklagen die alltägliche Giftflut, die unser Organismus verkraften muss und sehen darin die Zunahme an chronischen Erkrankungen. In unserer unmittelbaren Umgebung sollen sich täglich bis zu 80.000 toxische Chemikalien befinden.

 

Wir nehmen sie aus verschiedenen Quellen auf:

 

·         Nahrung (Lebensmittelzusatzstoffe, Transfettsäuren, Jod, Fluor)

·         Luft/Umwelt/Abgase

·         Wasser/Leitungswasser

·         Aus Gebrauchsgegenständen und Kleidung

·         Wohngifte

·         Kosmetik

·         Zahnfüllmaterialien

·         Medikamente

·         Genussmittel (Zigaretten, Alkohol, Süsses, Fertigprodukte)

·         Bakterien, Pilze, Parasiten

 

Wenn Gifte nicht ausgeleitet werden, hat der Körper nur die Möglichkeit sie einzulagern. Die Speicherstätten sind: Blut, Fettgewebe, Bindegewebe, Haut, Leber und Darm sowie als Nieren-, Blasen- oder Gallensteinen in den entsprechenden Organen.

 

Die Neutralisation

Bevor die Säuren auf den Weg durch den Organismus geschickt werden, versucht der Körper sie zu neutralisieren. Über das Blut gelangen sie in das Bindegewebe. Dort soll mit Hilfe von basenbildenden Mineralien die Neutralisation stattfinden. Zu diesen Basenbildnern zählen: Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium.

 

Verfügt der Körper jedoch nicht über genügend Mineralstoffe, weil zu wenig über die Nahrung aufgenommen wurde, entnimmt er sie zum Beispiel aus den Knochen. Dort fehlen sie dann und somit steigt das Risiko von Osteoporose.

Weitere „inner-körperliche“ Mineralstoffspeicher befinden sich in den Knorpeln, Zähnen, sogar dem Haarboden sowie in den Sehnen. Es ist klar, dass die genannten Bereiche in einen Mangelzustand kommen und anfälliger werden, wenn der Körper sich dort bedienen muss.  Siehe auch „Anzeichen einer Übersäuerung“.

 

Doch es gibt noch eine weitere Schutzfunktion: Die Säure-Neutralisation kann auch durch die Bindung an Fette und Eiweisse erfolgen. Die so unschädlich gemachten Säuren können allerdings dann nicht mehr ausgeschieden werden, sondern müssen im Bindegewebe zwischengelagert werden. Dort bleiben sie bis wieder ausreichend basische Mineralstoffe zur Verfügung stehen.

 

Man kann sich also merken: Je saurer die Ernährungs- und Lebensweise, desto mehr Mineralstoffe werden benötigt. Es sollten jedoch organische Mineralstoffe sein, da nur diese vom Körper aufgenommen werden können. Organisch bedeutet: Sie sind vom Erdreich über die Wurzel in eine Pflanze gewandert und diese Pflanze diente als Quelle des Mineralstoffs.

 

Eine gute Basen-Wirkung haben zudem Bitterstoffe. Sie sind das natürliche Pendant einer sauren Ernährungs- und Lebensweise und mehr denn je erforderlich als tägliche Gesundheitsprophylaxe (siehe den internen Beitrag von St. Helia über Bittertrunk).

 

Die Ablagerung

Wie bereits erwähnt, kommt es vor, dass die neutralisierten Säuren nicht ausgeschieden werden können, weil die entsprechenden Organe in ihrer Funktion gestört oder durch ein Zuviel an Säuren und Giften überlastet sind.

 

Dem Körper bleibt dann nur die Möglichkeit sie einzulagern. Das geschieht zum Beispiel im Bindegewebe. Von nun an nennt man die Säuren „Schlacken“. Durch die Ablagerung entsteht u. a. die berühmte Zellulite (insbesondere an den Oberschenkeln, doch auch an Armen und Bauch). Ausserdem neigt die Haut aufgrund der Schlacken viel eher zur Faltenbildung.

 

Halten wir den Status des Körpers fest:

·         Die Ausscheidungsorgane sind bereits in ihrer Funktion gestört, sonst kämen sie mit der Ausleitung der Säuren und Gifte zurecht.

·         Nun ist auch noch das Bindegewebe beeinträchtigt.

 

Die Einlagerung von Säuren und Giften im Körper wirkt sich auch deswegen ungünstig auf den Organismus aus, weil sie sich nicht so ohne Weiteres wieder lösen lassen. Speziell bei Giften (vor allem Schwermetallen) sind spezielle Substanzen (Algen, Mineralerden) nötig, um sie wieder zu lösen, zu binden und auszuscheiden.

 

Die Zellgesundheit

Wenn das Bindegewebe mehr und mehr verschlackt, entsteht eine Unterversorgung der Zelle. 

 

Ist es gar so vollgestopft, dass die Abfallprodukte die Zelle gar nicht mehr verlassen können, dann verschlackt auch die Zelle.

 

Eine verschlackte Zelle, die noch dazu zu wenig Nährstoffe enthält, wird zu einer kranken Zelle, die entarten kann. Dies ist eine Ursache von Krebs und anderen chronischen Erkrankungen.

 

Chronische Erkrankungen aufgrund Übersäuerung

Doch zurück zu den Schlacken, die nicht ausgeleitet werden können und irgendwo hin müssen. Sie werden nicht nur im Bindegewebe abgelagert, sondern auch in den Knochen. Dort sind sie mitverantwortlich dafür, dass Arthritis (Gelenk-Entzündung) und Arthrose (Gelenk-Verschleiss) entstehen.

Darüber hinaus wandern Schlacken in Organe wie Galle, Nieren und Blase, wo sich aus ihnen Gallen-, Nieren- bzw. Blasensteine bilden.

 

Doch Schlacken können auch ins Blut gelangen, so dass die Blutgefässe verengen und zu Bluthochdruck führen mit dem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Unser Blut ist das Transportmittel für Nährstoffe und Sauerstoff, die zu den Zellen gelangen müssen.

 

Gesundheit = Entsäuerung und Entgiftung

Diese Zusammenhänge machen deutlich, dass die regelmässige Entgiftung und Entschlackung des gesamten Organismus die Basis Ihrer Gesundheit ist.

 

Wer nicht auf eine regelmässige Entschlackung und Entgiftung achtet, degeneriert schneller, was zu Unwohlsein, Krankheiten und vorzeitiger Alterung führen kann.

 

Auch dem österreichischen Fastenarzt und Gastroenterologen F. X. Mayr (1875 – 1965)  war die Problematik der Übersäuerung klar. Seine nüchterne Feststellung lautete:

 

„Die Säure ist das Zellgift schlechthin.“

 

Andere bezeichnen die meist unerkannte Übersäuerung als „Volksseuche“.

 

Das Säure-Basen-Gleichgewicht

Dieser Begriff sagt schon aus, dass unser Körper Beides braucht: Nicht nur die Basen sondern auch die Säuren. Unsere Knochen und Zähne werden beispielsweise durch die Zusammenarbeit des sauren Minerals Phosphor und des basischen Minerals Kalzium gebildet.

 

Das Problem, von dem immer mehr Menschen – meist unbewusst – betroffen sind, ist der Überschuss an Säuren. Dem muss ein gutes Mass an Basen entgegengesetzt werden, um die Balance wiederherzustellen.

 

Für viele Menschen erscheint es sehr kompliziert im Alltag auf einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt zu achten, dabei sind nur wenige Gewohnheiten nötig, um den Körper wesentlich zu unterstützen. Regelmässig Bitterstoffe, Kräutertees, immer wieder frisches Obst und Gemüse anstatt Fertigprodukte sowie basische Fuss- oder Vollbäder könnten bereits Einiges ins Lot bringen.

 

Ein Nachteil der Übersäuerung ist, dass die Neigung zu Suchtmitteln steigt. Sprich, gerade die Menschen, die es besonders nötig hätten, denen fällt es sehr schwer auf alte Gewohnheiten zu verzichten und mit gesünderen zu tauschen. Sie befinden sich bereits in einer Art Negativ-Kreislauf. 

 

Eine erste Hilfe kann die Versorgung mit Mineralstoffen sein, zum Beispiel organisches Magnesium. Es sorgt dafür, dass die Mineralstoffdepots aufgefüllt werden und versorgt den Körper mit Basen. In der Folge wird man nicht nur gelassener, ruhiger und kann besser schlafen, sondern man ist auch widerstandsfähiger gegen Süchte wie Kaffee, Alkohol, Rauchen oder den Verzehr von Süssigkeiten.

Ideal ist die Kombination mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, um Süchte besser zu überwinden. Sowie der Aufbau der Darmflora, so dass das allgemeine Wohlbefinden unterstützt wird.

 

Wer das ein paar Tage praktiziert hat, verfügt über mehr Kraft, seine Ernährung zu überdenken und erste Schritte umzusetzen.

 

Zu den Dingen, die man täglich reduzieren sollte, zählen: Fleischprodukte, Milchprodukte, Getreideerzeugnisse, Süsswaren, Fertigprodukte (die u. a. schädliche Transfettsäuren enthalten) sowie Kaffee, Alkohol und Limonaden. Dies sind nicht nur allesamt Säurebilder, sondern sehr kohlehydratreiche Lebensmittel. Mit anderen Worten: Mehr Basen machen nicht nur körperlich und geistig fit, sondern reduzieren das Gewicht.

 

Anzeichen einer Übersäuerung (Azidose)

Alle Säuren, die nicht neutralisiert werden können, werden unter anderem in den Depots des Bindegewebes abgelagert. Somit liegt eine Übersäuerung vor. Es kann zu ersten Befindlichkeitsstörungen kommen, die mit einer Übersäuerung jedoch nicht unbedingt in Verbindung gebracht werden: 

 

·         Mentale Unausgeglichenheit

·         Erschöpfung

·         Müdigkeit

·         Nervosität

·         Gereiztheit

·         Depression im Wechsel mit Überaktivität

·         Appetitlosigkeit

·         Wetterfühligkeit

·         Lustlosigkeit

·         Wechsel von Schlaflosigkeit mit Schläfrigkeit

·         Konzentrationsstörungen

 

Ist aufgrund ungesunder Lebensweise das Sammelbecken sogar überfüllt, sodass das Blut die Säuren und Gifte nicht abgeben kann, steigt das Risiko zu erkranken wesentlich an. Der Körper ist übersäuert und verschlackt bis in die Zelle. Deswegen ist neben der 4-wöchigen Reinigung der extra-zellulären Flüssigkeit (Kristall Base EXTRA) auch die intra-zelluläre Reinigung (Kristall Base INTRA) empfehlenswert als gründliche Gesundheits-Prophylaxe.

 

Überdies gelten die Bereiche im Bindegewebe, in denen sich Schlacken und Gifte abgelagert haben, als Störfelder oder Störherde. Sie beeinträchtigen sehr empfindlich die Abwehrkraft (Immunsystem). Dazu muss man wissen, dass krankmachende Mikroben wie Bakterien, Viren und Parasiten ein saures Umfeld bevorzugen. Siedeln sie sich an, können sie Körpergewebe zerstören.

 

Überdies ist die Widerstandskraft gegen elektromagnetische, nervale und emotionale Reize beeinträchtigt. Sprich: Man kann mit Stress weniger souverän umgehen und reagiert stark auf emotionale Reize. Die allgemeine psychische Belastbarkeit ist herabgesetzt. Hinzu kommt eine höhere Anfälligkeit für Immunkrankheiten (auch Allergien, zum Beispiel Heuschnupfen), die Gefahr von entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma, Erkrankungen des Bewegungsapparates bis hin zu einer Schädigung der Organe. Eine ständige Säureüberlastung kann zu ernsthaften Erkrankungen führen wie:

 

·         Allergien

·         Arthritis

·         Arthrose

·         Bluthochdruck

·         Chronische Schmerzen

·         Diabetes

·         Gicht (durch vermehrte Harnsäure)

·         Herzerkrankungen

·         Krebs

·         Migräne

·         Osteoporose

·         Rheuma

·         Schlaganfall

·         Vorzeitige Degeneration

 

Warum führt Übersäuerung zu chronischen Beschwerden oder Erkrankungen?

Eine Übersäuerung beginnt unbemerkt. Erst wenn ernsthafte Probleme auftauchen, werden die meisten Menschen hellhörig. Dass sie sogar zu chronischen Beschwerden führen kann, liegt an folgenden Zusammenhängen:

Die Säuren, die nicht ausgeleitet werden, werden unter anderem im Blut abgelagert. Das Blut wird dadurch dicker, verursacht Bluthochdruck und belastet Herz und Gehirn. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall wird erhöht.

 

Knochen werden brüchig

Wenn basische Mineralien im Körper fehlen, entnimmt der Organismus basisches Kalzium aus den Knochen, um die Säuren zu neutralisieren. Doch dann fehlt der Mineralstoff in den Knochen, so dass diese brüchiger werden.

 

Vor dem Hintergrund, dass die meisten Menschen zu viele Milchprodukte verzehren, dürfte man von einem Kalzium-Überschuss ausgehen. Doch da bei den meisten Vitamin D3 und Vitamin K2 fehlt –

sie fungieren als Taxi, die das Kalzium überhaupt erst in die Knochen befördert –, kommt ohnehin zu wenig Kalzium im Knochen an und das bestehende wird dann durch die Übersäuerung noch aufgebraucht. Wobei der hohe Konsum von Milchprodukten die Übersäuerung noch steigert.

 

Darmflora gerät ins Ungleichgewicht (Dysbalance)

Schlacken lagern sich auch im Darm ab und bringen die Darmflora ins Ungleichgewicht. Das bedeutet, es überwiegen nicht mehr die guten Darmbakterien sondern die krankmachenden (pathogenen) Bakterien.

 

Immunabwehr wird geschwächt

Da sich 80 bis 90 Prozent unseres Immunsystems im Darm befinden, ist die Dysbalance dort gleichbedeutend mit einer geschwächten Immunabwehr. Dadurch erfassen uns nicht nur Erkältungen oder Grippe schneller, sondern auch Allergien oder Autoimmunerkrankungen.

 

Saurer Körpergeruch

Ein übersäuerter Körper riecht unangenehm (Schwitzen, Urin, Stuhl, Mundgeruch). Unsere Mitmenschen mögen das gar nicht, Zecken lieben diesen Geruch allerdings. Sie fühlen sich bevorzugt von übersäuerten Menschen angezogen. Wer also Angst vor Zecken hat, sollte rechtzeitig eine Entgiftungs-Kur machen und fortan auf basische Lebensmittel und regelmässige Ausleitungen (u. a. Basen-Bäder) achten.

 

Saurer Körper – saure Stimmung

Sind Sie häufig „sauer“? Dann essen Sie vielleicht zu viele Genussmittel und zu wenig Gesundes. Wenn das schon seit Jahren so ist, sollten Sie die 3-monatige Entgiftung durchführen, denn wahrscheinlich haben sich die Säuren bereits in Ihrem Körper eingelagert. Mehr basische Lebensmittel (u. a. Bitterstoffe) und eine gezielte Entsäuerung bringt nicht nur mehr Vitalität sondern auch gute Laune.

Entgiften mit Mineralstoffen

Die beste Wirksamkeit wird erzielt, wenn nicht nur der extra-zelluläre Bereich sondern auch die Zellen (intra-zellulär) entgiftet werden. Denn gesunde, starke Zellen sind die Voraussetzung für langfristige Gesundheit.

 

Die extra- und intrazelluläre Entgiftung sorgt häufig schon dafür, dass sich ein deutlich stärkeres Wohlbefinden einstellt. Der Grund ist: Eine wirksame Entgiftung unterstützt die Grundregulation des Körpers, also die Selbstheilungskräfte.

 

Das Grundregulationssystem

Mit dem „Grund-Regulations-System“ ist unser Bindegewebe gemeint. Es ist auch unter dem Begriff „Fasziengewebe“ bekannt. Die meisten Menschen bringen mit dem Bindegewebe lediglich Zellulitis in Verbindung. Doch es hat für unsere Gesundheit eine wesentlich grössere Bedeutung. Manche bezeichnen es sogar als „Gehirn des Körpers“ bzw. als „Körperbewusstsein“. Denn sein Zustand wirkt sich unmittelbar auf den Zustand unserer Organe (auch Gehirn und Herz), Knochen, Muskeln und die Abwehrkraft aus.

 

Das erkannte bereits der österreichische Histologe und Embryologe Prof. Dr. Alfred Pischinger (1899 – 1983). Er prägte die Lehre von der Grundregulation des Körpers, deren Essenz sich in seiner Empfehlung widerspiegelt: „Schaut nicht nur auf das Blut, schaut auf das Zellmilieu, die Umgebung, in der der Mensch lebt.“

 

Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus dem Bindegewebe. Es durchzieht den ganzen Körper und hält ihn zusammen: Jede Zelle, jeder Muskel, jeder Knochen, jedes Organ, alles ist von dem Bindegewebe umgeben.

 

Der Nährstoff-Transport

Das Bindegewebe erfüllt zahlreiche lebensnotwendige  Aufgaben. Zum Beispiel ist es ein sehr wichtiges Transportsystem: Die Nährstoffe, die im Darm aufgenommen werden, gelangen von dort ins Blut, doch vom Blut nicht direkt in die Zelle. Sondern die feinen Ausläufer der Blutbahnen (Kapillare) enden im Bindegewebe. Unser Körper ist so intelligent, dass er die Nährstoffe von dort direkt in die Zellen leitet, wo sie benötigt werden.

Doch es gibt auch eine Bewegung aus der Zelle heraus. Schlacken und Gifte müssen abtransportiert werden. Auch dazu wird das grosse Forum des Bindegewebes genutzt. Es befördert das Material zu den Lymph-Adern, von wo sie zu den Venen oder dem Darm geleitet werden.

 

Damit die Gifte den Körper auch verlassen können, ist es wichtig, dass die Ausscheidungsorgane funktionstüchtig sind, allen voran der Darm.

 

Die extra-zelluläre Flüssigkeit

Das Gewebe besteht aus Bindegewebszellen (Faszien) und der Flüssigkeit, die sich zwischen den Bindegewebszellen befindet, die sogenannte extra-zelluläre Flüssigkeit. Aufgrund ihrer Elektrolyte (Mineralien) ist sie leicht salzig. Wenn sie intakt ist, verfügt die extra-zelluläre Flüssigkeit über ein  ausgewogenes Verhältnis von Säure und Basen. Das ist in der Regel nur der Fall, wenn sich der Mensch ausgewogen ernährt und regelmässig entgiftet. 

 

Tut er das nicht, hat der Körper mit einem Übermass an säurebildenden Giften zu kämpfen. Er kann es nicht mehr ausgleichen. Schlacken bilden sich und können aufgrund verstopfter Ausleitungsorgane nicht mehr ausgeschieden werden. So erfolgt die Einlagerung im Bindegewebe, was zu Störfeldern führt und den gesamten Organismus schwächt. Denn wenn das Bindegewebe die Nährstoffe nicht mehr zu den Zellen leiten kann, weil Säuren im Weg sind, kommt es zu einer Unterversorgung der Zellen und bei anhaltendem Zustand zu einer Leistungseinschränkung der Organe.

Das Bindegewebe hat zahlreiche Funktionen

1.       Ernährt die Zellen und gibt die Abfallprodukte an Lymphgefässe und Lymphorgane weiter.

2.       Es steuert das Gleichgewicht zwischen Säure und Basen im Körper, das „Zell-Milieu“.

3.       Die Elektrolyte in der Bindegewebsflüssigkeit leiten Nervenimpulse weiter, doch nur wenn ihr Mineraliengehalt ausreichend ist.

4.       Steht im Zentrum aller Entzündungs- und Abwehrvorgänge.

5.       Über das Bindegewebe wird die Körpertemperatur reguliert.

6.       Aufgrund der hohen Wasserbindungsfähigkeit gilt es als körpereigener Wasserspeicher.

7.       Im Bindegewebe befinden sich Fresszellen, die Mikroorganismen und Gewebetrümmer enzymatisch auflösen können.

 

Es ist extrem wichtig für unsere Gesundheit, die Säure-Basen-Balance der extra-zellulären Flüssigkeit zu erhalten. Das meinte Pischinger, als er sagte, wir sollen auf das Milieu schauen, das die Zelle umgibt, nicht nur auf das Blut.

Je gesünder das Bindegewebe – unser Grundsystem –,
umso gesünder ist der ganze Körper mit all seinen Organen.
Denn die Zellernährung hängt eng mit der Transportfähigkeit
des Gewebes zusammen. Kommen alle Nährstoffe an
und werden Schlacken zügig abgebaut,
ist die Leistungsfähigkeit eines Organs am höchsten.


Vereinfacht ausgedrückt, können wir sagen: Bei einem intakten Grundregulationssystem stehen im Körper alle Ampeln auf grün = freie Durchfahrt für alle guten Stoffe und reibungslose Abläufe. Ist das Regulationssystem jedoch gestört, stehen die Ampeln an etlichen Stellen im Körper auf rot, sprich: Es geht gar nicht oder nur stockend weiter.

 

Insofern bedeutet die extra- und intra-zelluläre Reinigung unseres Körpers die „Funktionswiederherstellung“ und damit die Voraussetzung für Heilung und ein langes, selbstbestimmtes Leben.

 

Faszien müssen geschmeidig bleiben

Über das Bindegewebe ist alles im Körper mit allem verbunden. Daher ist es auch wichtig, dass die Bindegewebszellen (Faszien) nicht verhärten, was durch Bewegungsmangel, Stress und einen anhaltenden Säureüberschuss geschehen kann. Nur wenn sie weich und geschmeidig bleiben, ist ein optimaler Nährstoff-Transport zu den Zellen und der Abtransport von Schlacken gewährleistet.

Eine Verhärtung der Faszien führt darüber hinaus zu einer Spannung im ganzen Körper. Sie beginnt an einer Stelle und setzt sich in weitere Bereiche fort, da über das Bindegewebe alles mit allem verbunden ist. Hilfreich ist eine konsequente Entgiftung und Entschlackung sowie manuelle Therapie wie osteopathische Sitzungen, Rolfing, Senmotic-Therapie oder Übungen Zuhause: Faszien-Training im Sinne einer besonderen Stretching-Methode, barfuss Seilspringen oder Trampolin-Springen.

 

Das Lymphsystem

Neben den bereits besprochenen Giften, die wir von außen über Ernährung, Kosmetik, Kleidung und Umwelt aufnehmen, fallen Gifte als normale Stoffwechsel-Endprodukte an. Der Körper verwertet die Nahrung, nimmt sich also alles, was er gebrauchen kann und scheidet den Rest wieder aus. Für eine kontinuierliche Ausscheidung müssen die entsprechenden Organe – Darm, Leber, Nieren, Blase und Haut – jedoch in Takt sein. Ist ein Organ in seiner Funktionsfähigkeit gestört, hat das Folgen: So führen Probleme im Darm zu Problemen in der Leber. Das wiederum verursacht Probleme in den Nieren, dann in den Lymphen, fortan im Bindegewebe und schlussendlich in der Zelle.

 

So hat das Lymphsystem die Aufgabe, Stoffwechselabbauprodukte (Schlacken) und Gifte aus der Zwischenzellflüssigkeit zur Leber zu transportieren, wo sie entgiftet werden. Lymphstauungen führen allerdings dazu, dass diese körpereigene Entschlackung massiv blockiert wird. Schlacken und Gifte bleiben länger als geplant im Körper und können das Gewebe angreifen, was den oxidativen Stress der Zelle erhöht. Daher ist es wichtig, dass der Körper stets über genügend Antioxidantien verfügt, sonst kommt es zu Zell- und Gewebeschädigungen bzw. zu Krankheiten. Aus diesem Grund sollte eine gute Entgiftung auch den Lymphfluss fördern und den Organismus mit Antioxidantien versorgen. Vegane Bioaktivstoffkonzentrate sind ideal: Sie enthalten nicht nur Antioxidantien, sondern eine breite Palette an Vitaminen und Mineralien.

Das Zusammenspiel der Ausscheidungsorgane

Die Gesundheit der Ausscheidungsorgane beeinflussen sich gegenseitig. Von zentraler Bedeutung ist die Gesundheit des Darms. Er filtert Giftstoffe als Erstes heraus und wenn das gut funktioniert, ist die Leber funktionsfähiger.

Probleme im Darm können bereits durch ungesunde Ernährung entstehen. Krankmachende Darmbakterien gewinnen dadurch die Oberhand und geben Stoffwechsel-Gifte an den Darm ab. Dadurch wird auch die Darmschleimhaut geschädigt, sodass die Gifte ins Blut gelangen können. Von dort aus verteilen sie sich im ganzen Körper.

 

Die Leber kann überdies nur dann ihre Aufgabe erfüllen, wenn sie nicht mit Giften (u. a. Medikamenten, Alkohol) überfrachtet wird. Wenn sie überlastet ist, gibt sie unbearbeitete Giftstoffe an die Nieren weiter. 

 

Die Nieren filtern unser Blut und geben dabei Schlacken (z. B. Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure) an den Harn ab. Weiterhin werden überschüssige Mineralstoffe, Spurenelemente und neutralisierte Säuren mit dem Urin ausgeschieden. Eine wichtige Massnahme zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts.

 

Doch die Nieren können überlastet sein, zum Beispiel durch zu viele Schlacken, Medikamente, durch Nierensteine, aufgrund einer Nierenfunktionsstörung und häufig durch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr (30 ml pro kg Körpergewicht sollten es täglich sein). Die Ausleitung ist in dem Fall nicht sichergestellt. Bei einer sinnvollen Entschlackungskur werden die Nieren gründlich gespült, wodurch sie sich erholen können.

Bei jeglicher Entgiftungs-Maßnahme ist es wichtig viel Quellwasser (zellverfügbar) zu trinken, damit die im Körper gelösten Gifte möglichst schnell ausgeleitet werden. Wird zu wenig Quellwasser getrunken, kann es zu Müdigkeit kommen. Der Urin sollte wasserklar sein, erst dann ist die Flüssigkeitsaufnahme ausreichend und die „Durchspülung“ des Körpers gewährleistet. Je gelblicher der Urin ist, desto größer ist das Wasserdefizit!

Das Basen-Mineral-Bad

Die Haut ist das größte Organ unseres Körpers und neben Lunge, Leber, Galle, Nieren und Darm ein wichtiges Entgiftungsorgan. Während die oben erwähnten Mineralien den Reinigungsprozess von innen anregen, können wir mit einem Basen-Mineral-Bad die Entgiftung von außen stimulieren.

 

Während einer kurmäßigen Entgiftung hilft ein Basen-Bad zwei bis drei Mal die Woche die Gifte zügiger auszuleiten. Im Alltag – zur Vorsorge und Pflege der Gesundheit – genügt das Bad einmal die Woche.

 

Es sorgt gleichzeitig für zarte Haut und eine tiefe Entspannung. Viele berichten, dass sie nicht nur nach einem anstrengenden Tag ihr Baden-Bad nehmen, sondern auch am Abend vor einem arbeitsintensiven Einsatz. Das Basen-Bad kann uns wohlmöglich in unsere Mitte bringen. In dem Fall würde es uns unterstützen, Herausforderungen besser zu überstehen. Doch auch in Phasen von Krankheit, allen voran Grippe und Erkältung, tut das Basen-Mineral-Bad gut und kann Regenerationsprozesse unterstützen.

 

Erdige Elemente

Ein gutes Basen-Bad enthält Kurort-Mineralien zum Beispiel aus Rügen (Rügener Heilkreide) und Berchtesgaden (Laist bzw. Peloid) sowie Heilgesteine aus den Schweizer Alpen und dem Himalaja. Es sollte zu 100 Prozent natürlich sein.

 

Rügener Heilkreide

Die Heilkreide besteht zu 98 Prozent aus reinem Calciumcarbonat. Studien belegen, dass sie die Durchblutung fördert, entspannend wirkt, entschlackt und entsäuert, den Stoffwechsel und Wundheilung anregt und sogar entzündungshemmend wirkt.

 

Laist – wertvoller Soleschlamm

Seit Jahrhunderten wird in unseren Salzbergwerken Sole gewonnen. Sie ist für ihre Heilwirkung bekannt, besonders bei Atemwegserkrankungen und Gelenkbeschwerden. Laist ist ein wertvolles Nebenprodukt, das beim Sole-Abbau der naturbelassenenen Salzvorkommen gewonnen wird. Durch Zuführen von Quellwasser wird das fein verteilte Salz gelöst. Dabei werden auch die im Gestein enthaltenen hochwertigen Mineralien freigesetzt. 

 

Aufgrunddessen ist der Laist sehr mineralreich. Er besteht aus: Ton- und Schluffstein (Illit/Muskovit, Quarz, Chlorit, Kaolinit, Hämatit, Magnesit, Dolomit, Pyrit), lösliche Salze (NaCl, KCl), Anhydrit, Gips, Polyhalit und seltenere Salzminerale.

 

Durch die besonderen Zutaten nimmt der Körper eine Vielfalt basisch wirkender Mineralien auf: Neben Natrium auch Kalzium, Magnesium, Kalium. Sowie spurenelementhaltige, pflegende Peloide (Ur-Salz-Essenz).

Der dritte Effekt ist die Anregung der Selbstfettung der Haut. In den meisten Fällen kann auf die anschließende Verwendung einer Körperlotion verzichtet werden. Denn die Haut fühlt sich nach einem derartigen besonderen Basen-Bad sehr zart an.

 

Weitere Vorteile eines mineralienreichen Basen-Bades:

 

·         Entlastet die Muskulatur

·         Entspannt das Nervensystem

·         Unterstützt die Regeneration

·         Hilft den Alltag loszulassen

·         Tut gut bei Wechseljahresbeschwerden

·         Ideal bei trockener oder anspruchsvoller Haut

 

In Basenbädern sollte man möglichst länger verweilen als die üblichen 20 Minuten. Das ist für Viele nicht einfach. Mit guten basischen Badesalzen  fällt es jedoch leicht bis zu einer Stunde zu baden. Das liegt an den wertvollen Inhaltsstoffen. Doch prinzipiell gilt: Baden Sie nur solange, wie Sie sich wohlfühlen.

 
Bitterstoffe entlasten den Körper

In unserer heutigen Gesellschaft werden die meist zarten Blättchen heimischer Kräuter bei weitem unterschätzt. Neben wertvollen ätherischen Ölen enthalten sie Bitterstoffe, die für unsere Gesundheit unverzichtbar sind.

 

Bitterstoffe vereinen mehrere Aspekte: Sie regen sämtliche Verdauungssäfte an wie Speichel, Magensaft, die Gallenproduktion in der Leber, Bauchspeicheldrüsensekret und Dünndarmsekret. Dadurch wird die Entschlackung unterstützt.

 

Zum anderen sind sie extrem basisch, so dass die Säure-Basen-Balance gefördert wird.

 

Bitterstoffe gehören zu den „sekundären Pflanzenstoffen“, mit denen sich Pflanzen vor ihren Fressfeinden schützen. 

 

Wenn Bitterstoffe fehlen

Da der gesamte Stoffwechsel durch Bitterstoffe gereinigt und gestärkt wird, bilden sie die Grundlage unserer Gesundheit. Denn nur, wenn die Verdauung und der Stoffwechsel frei von Störfaktoren (wie Giften und Schlacken) sind, können sie ihre Aufgaben vollständig erfüllen.

 

Seitdem die Bitterstoffe aus unseren Gemüsesorten weggezüchtet wurden, haben die meisten Menschen einen Mangel an diesen wertvollen Vitalstoffen. Das führt zu unterschiedlichsten Zivilisationsbeschwerden wie Bauchkrämpfen, Blähungen, Sodbrennen bis hin zu ernsthaften Problemen mit unseren Verdauungsorganen.

Fehlen Bitterstoffe kommt es im Körper zu einer überhöhten Verschleimung durch Abbaustoffe, die nicht verstoffwechselt werden können und daher im Körper verweilen. Sie beeinträchtigen Organfunktionen, verschlechtern die Qualität und Fliessfähigkeit des Blutes – und irgendwann auch unsere Stimmung. Wir wissen heute, dass eine Entschlackung und Entgiftung auch immer mit einer Verbesserung des Gemüts einhergeht.

 

Unausgewogene Ernährung, gekennzeichnet durch zu hohen Fleischkonsum, kohlehydratreiche Lebensmittel (Fett, Zucker, Getreide) und Fertigprodukte, verursachen in unserem Verdauungssystem für sich genommen schon Probleme. Fehlen dazu noch die wichtigen verdauungsfördernden Bitterstoffe, ist es eine Frage der Zeit, wann ernstzunehmende Gesundheitsstörungen auftreten.

 

Könnten wir einen Blick in unseren Darm werfen, würden wir die Anlagerung von dicken Strängen aus Fett und toxischen Ablagerungen sehen, die zu Blähungen und Fäulnis- und Gärungsgiften – der sogenannten Selbstvergiftung – führen. Im Aussen erkennbar an einem vorgewölbten Bauch.

 

Das Leber-/Galle-System ist in diesen Fällen empfindlich geschwächt. Und die toxische Belastung im Körper erhöht das Risiko für Entzündungen. Sie können den Beginn einer chronischen Erkrankung sein, die sich schleichend entwickelt und sich erst bemerkbar macht, wenn der Körper die Defizite nicht mehr ausgleichen kann und Funktionen lahmlegt.

 

Im Grunde ist es unverständlich, dass die meisten Menschen so wenig für ihre Gesundheitsvorsorge tun, wo sie doch so einfach und preiswert ist.

Wir kennen es von unserem Auto auch, dass ein Motor mit verunreinigtem Öl schlechter läuft und der Wagen einfach nicht die ihm zugeschriebene Leistung erbringen kann. Bei unseren Alltagsgegenständen achten wir oft besser auf die „Wartung“ als bei unserem eigenen Körper. Bitterstoffe sind extrem wichtig, damit unsere inneren Abläufe reibungslos funktionieren.

 

Merkmale, an denen Sie erkennen können, ob Bitterstoffe in Ihrer Ernährung fehlen:

 

·         Magen- und Darmprobleme

·         Übersäuerung

·         allgemeines Unwohlsein

Gesundheitliche Wirkungen

Mit den Bitterstoffen hat uns Mutter Natur hochwirksame Helfer mit auf den Weg gegeben. In vielen selbst angepflanzten Gemüsesorten sind sie noch enthalten. Doch es gibt mittlerweile etliche bittere Kräuter-mischungen in Pulverform oder flüssig mit Alkohol haltbar gemacht.

 

Der bulgarische Wissenschaftler Dr. med. Pakulev berichtet über ein bestimmtes Bitterstoff-Elixier, das aus 12 Kräutern besteht:

 

„Ein flüssiges Elixier aus 12 Pflanzen, zur hormonellen Unterstützung der Entsäuerung (extra und intrazellulär) und zur Verbesserung der Verdauung und des Stoffwechsels. Es hat ein natürliches Alkalisierungspotential (alkalisch = basisch) und eine Reinigungs- und mildernde Wirkung auf die Schleimhaut. Die Neutralisierung der übermässigen Magensäuren, die Verbesserung der Zusammensetzung des Gallen- und Pankreassaftes, das Abbrechen des Ekels und der erhöhten Gasausscheidung und die Beseitigung der Krämpfe der Organe mit glatter Muskulatur führen unmittelbar zur Verbesserung des Zustandes bei einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Arten von Gastritis (Magenschleimhautentzündungen), Störungen der Verdauung, Gallenkrämpfe, Kolitis (Dickdarmentzündungen), Magen- und Darmgeschwüren und andere. Die Verbesserung des Stoffwechsels führt zu einer beschleunigten Eliminierung der Säurenabbauprodukte, was sehr nützlich in unterschiedlichen Fällen der Selbstintoxikation und beim Leben in einer verschmutzten Umwelt und Stressumgebung ist, und auch bei einer Veranlagung zu Herz- und Gefässerkrankungen, bei Störungen des Eiweiss-, Fett- und Kohlehydrat-Stoffwechsels (Verarbeitung), bei häufigen Infektionen, bei bronchialem Asthma, Gicht (Podagra), Steine und Sand in den Nieren, Gelenkentzündungen und Osteoporosis, Hautproblemen u. a.“

 

Dabei muss ein derartiges Elixier gar nicht so bitter schmecken, wie man vermuten könnte. Es hängt von der Kombination der Zutaten ab. Neben echten Bitterschnäpsen gibt es auch sehr wohlschmeckende Rezepturen.

 

Zusammenfassend haben Bitterstoffe folgende gesundheitliche Wirkungen: 

·         Verbessert den allgemeinen Stoffwechsel (Metabolismus)

·         Reduziert die Übersäuerung (Azidose) und den Säureinhalt im gesamten Organismus

·         Säureablagerungen im Organismus werden abgelöst und ausgeschieden

·         Verbessert die Ausscheidung von Giftstoffen, Schwermetallen und Cholesterol

·         Unterstützt die Nieren und deren Entgiftungswirkung zur Blutreinigung

·         Fördert die Ausscheidung von Gallensteinen und somit die Funktion der Leber

·         Wirkt stärkend (tonisierend)

·         Verbessert die Leistungsfähigkeit

·         Mildert Sodbrennen

·         Fördert die Verdauung von Fetten

·         Reduziert Heißhunger auf Süßes

·         Unterstützt die Arbeit der Bauchspeicheldrüse bei der Bildung von Enzymen

Wirkungen von Bitterstoffen von A - Z

Bitterstoffe können bei konkreten gesundheitlichen Störungen unterstützend wirken:

 

Appetit / Magersucht

Bitterstoffe regen den Appetit an. Sie normalisieren Stoffwechselprozesse. Aus diesem Grund sind sie geeignet, den natürlichen Appetit sowohl bei Magersüchtigen bzw. bei Bulimie als auch bei älteren Menschen wieder auf natürliche Weise anzuregen.

 

Bakterien / Pilze / Viren

Um Bakterien, Pilzen und Viren Chancen zu nehmen, ist eine intakte Darm-Schleimhaut erforderlich. Bitterstoffe sind in der Lage den Zustand der Darm-Schleimhaut (doch auch der Magen-Schleimhaut) wieder in Ordnung zu bringen.

 

Bewegungsapparat

Auch bei Muskel- und Gelenkschmerzen (Schulter, Knie), Sehnenscheidenentzündungen sowie Rheuma und Gicht ist eine Kur bzw. permanente Versorgung mit Bitterstoffen hilfreich, weil sie der Übersäuerung entgegen wirken.

 

Blut

Wenn Bitterstoffe in der Lage sind, das Darmmilieu zu verbessern, bedeutet dies auch, dass Vitamin B 12 wieder vermehrt gebildet und als Nährstoff besser aufgenommen werden kann. Auch Eisen kann bei einer gesünderen Darmflora optimaler resorbiert werden. Dies wirkt sich wiederum auf die Bildung der roten Blutkörperchen und somit auf die Qualität des Blutes aus. 

 

Durch die Befreiung des Stoffwechsels von Schlacken und Giften verbessert sich weiterhin die Fliessfähigkeit des Blutes, so dass durchaus von einer Prophylaxe gegen Herzinfarkt und Schlaganfall dank Bitterstoffen gesprochen werden kann.

 

Candida albicans

Da Bitterstoffe den Heisshunger aus Süsses wesentlich reduzieren können, sind sie der ideale Helfer bei der Anti-Pilz-Diät. Das vermehrte Verlangen nach Süssem ist eine Begleiterscheinung und Auslöser einer zu ausgedehnten Besiedelung mit dem Candida albicans im Darm.

 

Bitterstoffe reduzieren generell Heisshunger auch auf Fett, Weissmehl und Alkohol. Also optimal, um sich von krankmachenden Verhaltensweisen zu befreien.

 

Chronische Krankheiten

Ein Mangel an Bitterstoffen führt zu Problemen mit Verdauungsorganen wie Magen, Darm, Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse. Diese Gesundheitsstörungen beginnen schleichend, angefangen von Blähungen und Sodbrennen bis hin zur Verstopfung oder Durchfall. Im weiteren Verlauf können sie chronisch werden und stellen daher ein Risiko dar, auch an Krebs zu erkranken. Insofern sind Bitterstoffe im weitesten Sinne sogar eine Massnahme vor Vorbeugung von Krebs.

 

Doch auch Allergien, Autoimmunerkrankungen oder geistige Beeinträchtigungen können mit Problemen des Verdauungsapparates zusammenhängen. Allerdings behandeln nur die wenigstens Therapeuten das Verdauungssystem mit. Dabei wäre genau das eine wichtige Voraussetzung für jeglichen Therapieerfolg.

 

Darmsanierung / Fastenkur

Bitterstoffe sollten fester Bestandteil einer Darmsanierung sein. Der Erfolg ist mit diesen pflanzlichen Helfern um ein Vielfaches höher, weil sie die Verdauung auf Trab bringen, dafür sorgen, dass Schlacken und Gifte schneller ausgeleitet werden und Reparaturarbeiten an der Magen- und Darmschleimhaut vornehmen. 

 

Depressive Verstimmungen / Psychische Probleme

Bitterstoffe sind Mutmacher. Es ist eine angenehme Begleiterscheinung der Entschlackung und Entgiftung, dass damit auch eine Aufhellung des Gemütes, sprich eine positivere Stimmung und Lebenseinstellung einhergeht. Der gesamte Organismus wird gestärkt, wenn ihn keine Abfallprodukte und Gifte mehr in der Funktion beeinträchtigen, insofern hat man auch – logischerweise – mehr Kraft zum Leben. Nicht nur körperlich sondern auch geistig.

 

Bitterstoffe haben tonisierende (stärkende) Eigenschaften. Daher sind sie auch ohne spezielle Entgiftungs- oder Fastenkur ideal für Menschen, die ihre Spannkraft verloren haben und die lethargisch und antriebslos geworden sind oder sich gar in einer depressiven Phase befinden. Bitterstoffe sorgen tatsächlich für mehr Lebensmut. Sicher bedarf es dazu einer längeren Einnahme, da der Körper zunächst alle belastenden Stoffe ausscheiden muss.

Darüber hinaus unterstützen Bitterstoffe die Linderung von Schlafstörungen, Angstzuständen, Unruhe, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Spannungskopfschmerz.

 

Erkältung / Grippe

Aufgrund der positiven Wirkung auf den Darm, in dem sich 80 Prozent des Immunsystems befindet, tragen Bitterstoffe auch zu einer Erhöhung der Abwehrkräfte bei. Bei grippalen Infekten sind sie daher ein bewährtes Hausmittel.

 

Haut

Unsere Haut ist ein Entgiftungsorgan. Man sieht ihr an, wenn der Körper ein Übermass an Schlacken und Giften mit sich herumtragen muss. Durch den gezielten Einsatz von Bitterstoffen lassen sich eine Reihe von Beschwerden lindern: Akne, Zellulite, Ekzeme, Neurodermitis und Insektenstiche, doch auch Hautrötungen (siehe „Histamin“).

 

Herz / Kreislauf

Bitterstoffe lösen den Schleim auch aus dem Blut und verbessern somit dessen Fliessfähigkeit. Das führt unter anderem dazu, dass der Rückfluss aus den Venen zum Herzen verbessert wird. Die Herzgesundheit wird also unterstützt.

 

Darüber hinaus erhöhen Bitterstoffe die Kontraktionskraft des Herzens, erweitern die Herzkranzgefässe und verbessern die Gefäss-Spannung der Venen.

 

Aufgrund der Verbesserung der Fliessfähigkeit des Blutes ist von einer kreislaufunterstützenden Wirkung auszugehen.

 

Weiterhin verbessern sich dank Bitterstoffen: Blutfettwerte, Arteriosklerose, Wechseljahresbeschwerden und Durchblutungsstörungen.

 

Histamin

Ein hoher Histaminspiegel im Blut wird meist durch ungesunde Ernährung (auch zu viel Alkohol) ausgelöst. Betroffene müssen auf ihre Ernährung achten. Bitterstoffe gehören zu einer gesunden Ernährung dazu. Doch sie können bei Beschwerden (eine gerötete Gesichtshaut deutet darauf hin) auch gezielt zugeführt werden. Man hat festgestellt, dass Bitterstoffe in Verbindung mit Vitamin C und B6 zu einer Symptomverbesserung beitragen. 

Immunabwehr

Verfügt der Körper täglich über genügend Bitterstoffe wird die Darmflora unterstützt und somit können Vitamine und Mineralstoffe besser aufgenommen und verwertet werden. Dank Bitterstoffen können insbesondere die fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) sowie das Spurenelement Eisen optimaler resorbiert werden.

 

Eine gute Immunabwehr ist nicht nur wichtig zur Abwehr von Erkältungen und grippalen Infekten sondern auch für eine gute Wundheilung sowie zur Vorsorge von Zahnfleischentzündungen, Mundschleimhautentzündungen und Mundgeruch.

 

Kalte Hände und Füsse

Da Bitterstoffe den Energiestoffwechsel anregen und Wärme im Körper freisetzen, sind sie hilfreich bei kalten Händen und Füssen. Blut und Wärme werden dank Bitterstoffen besser im Körper verteilt.

 

Magen-/ Darmstörungen

Durch die Ankurbelung sämtlicher Verdauungssäfte helfen Bitterstoffe bei: Sodbrennen, Völlegefühl nach üppigen Mahlzeiten, Blähungen, Gastritis, Leber-/ Darm- und Gallenblasenentzündungen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und auch bei Reisekrankheit.

 

Müdigkeit / Erschöpfung

Aufgrund ihrer stärkenden Wirkung dienen Bitterstoffe auch als Aufbau- und Kräftigungsmittel zum Beispiel bei Erschöpfung, in stressreichen Lebensphasen, nach langer Krankheit zur Unterstützung der Regeneration oder im Alter. Sie sind ideal für Senioren, da sie die geistige und körperliche Vitalität fördern.

 

Denn die Bitterstoffe erhöhen die Spannung der Darmmuskulatur, setzen Wärme frei und steigern somit den Energiestoffwechsel. Das sorgt für mehr Antriebsstärke, Energie und bessere Konzentration. Daher sind sie auch ideal zur Vorsorge von Frühjahrsmüdigkeit.

 

Sodbrennen

Wenn Magensaft bis in die Speiseröhre aufsteigt bzw. zu saurem Aufstoßen führt, sind Bitterstoffe natürliche Helfer. Sie sind eher zu empfehlen als Säureblocker und Protonenpumpenhemmer. Warum? Diese Medikamente dürfen nicht auf Dauer verzehrt werden, weil sie sonst zu einem eklatanten Vitamin B12-Mangel führen können.

 

Gesünder sind bei diesen Symptomen der Refluxkrankheit wirklich Bitterstoffe, da sie keine Nebenwirkungen – ausser einem leicht bitteren Geschmack – haben.

 

Stillen / Milchbildung

Viele bitterstoffhaltige Kräuter werden zur Unterstützung der Milchbildung empfohlen, z. B. Bockshornklee und Fenchel.

 

Stoffwechselerkrankungen

Da der gesamte Stoffwechsel durch Bitterstoffe gereinigt und angeregt wird, gibt es auch positive Effekte auf: Übergewicht, Diabetes mellitus, Übersäuerung des Organismus.

 

Übersäuerung

Zu den Zivilisationsbeschwerden, bei den Bitterstoffen besonders hilfreich sind, zählt die Übersäuerung. Sie gilt auch als Stoffwechselstörung und ist Vorläufer zahlreicher Gesundheitsstörungen bzw. Krankheiten u. a.: Abwehrschwäche, Allergien, Durchblutungsstörungen, Haarausfall, Hauterkrankungen, Gicht, Kopfweh, Müdigkeit, Nervosität, Neurodermitis, Rheuma.

 

Der Säure-Überschuss im Körper, der durch unausgewogene Ernährung und zu viel körperlichen und psychischen Stress entsteht, kann mit Hilfe von Bitterstoffen abgebaut und ausgeschieden werden.

 

Insofern sind die basischen Bitterstoffe eine wichtige Komponente zur Herstellung eines gesunden Säure-Basen-Gleichgewichts. 

Insofern sind sie feste Bestandteile guter Entgiftungs-, Entschlackungs- und Fastenkuren. Die Verbindung von Fasten und bitteren Kräutern wurde schon von dem griechischen Arzt Hippokrates (460 – 377 v. Chr.) empfohlen.

 

Verdauung

Bitterstoffe verbessern die Verdauung der Speisen im gesamten Verdauungssystem. Dies beginnt bereits im Mund, wo sie den Speichelfluss anregen, der der Verkleinerung der Speisen dient. 

 

Zivilisationsbeschwerden

Eine funktionierende Verdauung und das Ausscheiden aller Stoffe, die der Körper nicht mehr braucht und ihn nur belasten, ist die Voraussetzung für Gesundheit. Insofern dient St. Helia’s Bittertrunk auch als Prophylaxe und unterstützende Wirkung bei allen Zivilisationsbeschwerden.

 

„Wenn die Medizin sich an den Heilmitteln der chemischen Synthese

den Magen gründlich verdorben

und alle Organe des Tierkörpers durchprobiert haben wird,

wird sie zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit,

den Heilpflanzen und Drogen, zurückkehren.“

(Alexander Tschirch, 1856 – 1939)

Besonders heilsame Bitterkräuter

Unsere Heimat bietet eine Menge erlesener Bitterkräuter, die auch in Kombination sehr wohltuend für unseren Organismus sind. 

 

Akazienblüten

Schon im alten Ägypten wurden Akazien angepflanzt, da ihre Blüten heilsam bei Krämpfen, Zahnschmerzen, Fieber und Verstopfung wirken.

 

Bei uns findet man die sogenannte Pseudoakazie „Robinia pseudoacacia“ in Parks und Gärten. Nur ihre Blüten sind geniessbar. Sie werden auch gerne für Tees oder Gelees verwendet.

 

Neben der guten Wirkung bei Krämpfen sind auch folgende Wirkungen bekannt: abführend, antiviral, gallentreibend und harntreibend.

Brennnesselkraut

Die Brennnessel liebt nährstoffreiche Böden. Auf ihren Stängeln und Blättern befinden sich die gefürchteten Brennhaare. Kommen sie in Kontakt mit unserer Haut, verursachen sie einen juckenden Ausschlag.

 

Das Brennnesselkraut besteht aus Stängeln und Blättern bzw. nur aus den Blättern. Sie enthalten Flavonoide (Polyphenole), Kaffeesäureester, Lektine, Phytosterole, Lignane und Polysaccaride. Darüber hinaus ist die Brennnessel sehr eisenhaltig. Sie liefert drei Mal so viel Eisen wie Spinat. 

 

Viele kennen Brennnessel noch als entwässernden Tee. Auch heute wird dieses traditionell pflanzliche Mittel bei Harnwegsbeschwerden zur Erhöhung der Urinmenge eingesetzt, doch auch bei Gliederschmerzen. Als Hausmittel wird sie für die Entgiftung und Entschlackung genutzt sowie bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen. Weiterhin werden ihr positive Effekte auf die Darmgesundheit und die Verdauung zugesprochen, denn sie wirkt anregend auf Leber und Galle.

 

Es gibt sogar ein Therapiekonzept für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), das die Brennnessel als feste Komponente vorsieht, da sie entzündungshemmend wirkt.

 

Damit nicht genug hat die Brennnessel eine sehr stärkende Wirkung auf das Immunsystem. Sie fördert die Antikörperbildung sowie die Aktivität der Fresszellen, wie ein Versuch mit Mäusen belegte. 

 

Sesamsamen

Wir kennen Sesamsamen von Backwaren. Aufgrund ihres Ballaststoffgehalts und ihres nussigen Geschmacks werden sie gerne auf Broten, Brötchen, Brezeln, doch auch auf Salzgebäck gegeben. Kenner der ernährungsbewussten Küche geben Sesamsamen auch in den Salat.

 

Die Samen sind allerdings auch extrem vitalstoffreich. Sie enthalten nicht nur wertvolle ungesättigte Fettsäuren, sondern auch Eiweiss, Vitamin E, Vitamine der B-Gruppe sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. Zum Beispiel: Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink, doch auch sehr viel Selen. 

Weiterhin sind antioxidativ wirkende Phenole wie Sesamol und Sesaminol enthalten.

 

In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) gehört Sesam zu den „die Mitte stärkenden Lebensmitteln“, womit das Verdauungssystem gemeint ist. Darüber hinaus entlastet ein gut funktionierendes Verdauungssystem die Nieren.

 

Fenchelsamen

Fencheltee ist als erste Hilfe bei Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt sehr bekannt. Er wirkt krampflösend und verdauungsfördernd und ist daher hilfreich bei: Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Magen-/Darm-Krämpfe oder schwacher Verdauung. Im Übrigen regt Fenchel die Bildung der Magensäure an und wirkt appetitanregend.

Neben der Verwendung als Tee hat Fenchel auch als Gemüse seine Anhänger.

 

Fenchel enthält reichlich Flavonoide sowie ätherische Öle. Diese sorgen für die verdauungsfördernde  und krampflösende Wirkung. Doch sie sind auch hilfreich zur Schmerzlinderung und wirken  entzündungshemmend. Sogar eine antibiotische Wirkung gegen Pilze und Bakterien ist durch einen Laborversuch belegt worden sowie ein Einfluss gegen den Magenkeim Helicobactor pylori (Fenchelöl).

 

Aufgrund ihres schleimlösenden Charakters sind die ätherischen Öle (Anethol und Fenchon) allerdings auch heilsam bei Husten und Schnupfen.

 

Besonderer Bitterstoff im Fenchel:

·         Amara aromatica (verstärkt verdauungsfördernd und keimhemmend)


Rosafarbene Malvenblüten

Datei: #43138654 | Urheber: Rüdiger Jahnke

 

Malvenblüten

Die Malve gehört zu den ältesten Heilpflanzen in unserem Kulturkreis. Verwendet werden die Blätter und Blüten. Bekannt ist die Heilwirkung bei Schleimhautreizungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie Erkrankungen der oberen Luftwege (z. B. Reizhusten).

 

Die Blüten enthalten Anthocyane, ein sekundärer Pflanzenstoff, der ihnen die Farbe verleiht und für uns Menschen schützende Funktionen hat, zum Beispiel: als Sonnenschutzfaktor, Schutz der Gene und Schutz vor chronischen Erkrankungen (auch Krebs). Sowohl in den Blättern als auch in den Blüten sind weitere sekundärere Pflanzenstoffe, die Flavonoide, enthalten.

 

Für den Bittertrunk wurden Malvenblüten vorgesehen, weil sie schleimlösend, reizlindernd und krampflösend wirken. Sie sind also heilsam bei Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Koliken und leichtem Durchfall.

Bockshornkleesamen

Die Samen des Bockshornklees wurden schon im alten Ägypten wegen ihrer Heilkraft genutzt. Bei uns wurden sie durch die Benediktinermönche kultiviert. Diese Samen beruhigen den Verdauungsapparat und sind appetitanregend, weswegen sie bei Untergewicht und Magersucht eine Hilfe darstellen.

 

Weiterhin tragen sie dazu bei, die Blutfett- und Blutzuckerspiegel zu senken.

 

Traditionell wurden Bockshornkleesamen auch eingesetzt bei: Lebererkrankungen, Magenschmerzen, Verdauungsproblemen, Blähungen, Verstopfung, Darmerkrankungen und Durchfall, Übergewicht. Sie sollen die Verdauung und Aufnahme einiger Nährstoffe verzögern und die Darmpassagezeit verkürzen.

 

Was Bockshornkleesamen darüber hinaus zu einer so grossen Hilfe machen, sind die Schleimstoffe. Sie legen sich schützend auf gereizte, entzündete Schleimhäute sowohl im Bereich der Verdauungsorgane (Magen, Darm) als auch Im Hals- und Mundinnenraum.

 

In der indischen, arabischen und chinesischen Medizin werden die Samen gezielt bei Diabetes Typ II eingesetzt, da sie die Insulinproduktion steigern können.

 

Besonderer Bitterstoff in Bockshornkleesamen:

·         Trigonellin (hemmt Bakterienwachstum, verbessert Fettwerte und Blutgerinnungsneigung, fördert die Nervenleitung und schützt die Nerven, unterstützt den Haarwuchs)

Salbeikraut

Salbei ist ein altbekanntes Hausmittel. Die Blätter dienen unter anderem zur Zubereitung eines Tees bei Husten und Heiserkeit. Doch auch für die Verdauung ist Salbei von Nutzen: Das Kraut (bestehend aus den Blättern) regt die Verdauungsorgane und das Nervensystem an. Gleichzeitig wirkt es adstringierend (zusammenziehend), sekretions- bzw. absonderungsfördernd und sogar schweisshemmend. Krankhafte Absonderungen der Schleimhäute kann es reduzieren ebenso wie Blähungen.

 

Darüber hinaus wirken die Blätter gegen Bakterien und Pilze. Das Wachstum von Viren können sie hemmen. Weitere Wirkungen: appetitsteigernd, lindert Mundgeruch, kolikartigen Schmerzen im Magen-Darm-Trakt, Übelkeit und Durchfall.

 

Besonderer Bitterstoff im Salbeikraut:

·         Sesquiterpenlactone (entzündungshemmend) 

 

Rosenblätter

Rosenblätter werden wegen ihres angenehmen Duftes gerne in der Kosmetik verwendet. Doch sie haben auch eine Heilwirkung.

 

Im Verdauungstrakt wirken sie Verstopfungen und Durchfall gleichermassen entgegen. Doch auch bei Leberschwäche und Gelbsucht sind sie heilsam sowie bei Magenkrämpfen.

 

Rosenblätter sind weiterhin ideal bei Frauenleiden, Unwohlsein wie Schwindel, Kopfschmerzen und Melancholie sowie bei unterschiedlichsten Schmerzen und auch bei Heuschnupfen. Sie reinigen das Blut, wirken entzündungshemmend, adstringierend (zusammenziehend) und nervenstärkend.

 

Löwenzahnkraut

Die Blätter des Löwenzahns zählen zu den wichtigsten Bitterstoffen. Sie wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, bindegewebsstärkend, galle- und harntreibend, entschlackend, entzündungshemmend, krampflösend, stoffwechselanregend und sind gut gegen Gicht und Rheuma. Sie können sogar die Neubildung von Gallensteinen verhindern, regen die Magensaftsekretion an und lindern Magenbeschwerden.

 

Die Blätter des Löwenzahns sind sehr reich an Bitterstoffen und daher ideal bei Verdauungsbeschwerden. Egal, ob es um Blähungen, Völlegefühl, der Verbesserung des Fettstoffwechsels (Galle, Leber) oder das schnellere Ausscheiden von Giften geht. Löwenzahnblätter sind ein sehr wirksames Heilmittel.

 

Durch die Anregung der Gallenproduktion in der Leber, reinigen sie gleichzeitig Galle und Leber. Doch auch andere innere Organe profitieren von den Blättern: Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz, Magen und Darm.

 

Auch wenn die Blätter harntreibend sind, so bleiben die wichtigen Mineralstoffe dem Körper erhalten.

Eine Studie, die 2010 in der Fachzeitschrift „International Journal of Molecular Science“ veröffentlicht wurde, belegte, dass Löwenzahn in der Lage ist, die Cholesterinwerte und Rheuma zu verbessern. Weiterhin belegte die Studie eine Reduzierung von oxidativen Stress, so dass das Risiko für Arteriosklerose sinkt.

 

Löwenzahnblätter sind erstaunlich vitalstoffreich, sie enthalten die Vitamine A, C und E sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und auch Proteine.

 

Besondere Bitterstoffe in Löwenzahnblättern:

·         Amara pura bzw. Amara tonica (stärkend und verdauungsfördernd)

·         Taraxacin (harntreibend, fördert Gallensekretion)

Süssholzwurzel

Von der Süssholzwurzel ist uns der Saft schon aus Kindertagen bekannt: Er ist Ausgangsstoff für die mehr oder weniger beliebte Lakritze.

 

Auch der Süssholzwurzel werden zahlreiche heilende Eigenschaften zugeschrieben. Im Bereich der Verdauungsorgane soll sie gegen Magengeschwüre helfen sowie abführend, krampflösend, antibakteriell, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend und schmerzlindernd sein.

Insofern beinhaltet die Anwendungspalette auch Kopfschmerzen und Migräne, Bronchitis, Gicht und Rheuma, Heisshunger, Magenkrämpfe, Magenschleimhautentzündung, Sodbrennen, Übergewicht, Verstopfung und Zwölffingerdarmgeschwür.

Schafgarbenkraut

Die Schafgarbe kennen wir sehr gut, weil sie bei uns auf Wiesen wächst. Sie hat hat einen extrem hohen Gehalt an Bitterstoffen und gilt traditionell als Heilpflanze. Scharfgarbe wirkt krampflösend, doch auch blutreinigend und gefäss-stärkend. Sie hilft sogar Bluthochdruck zu regulieren.

 

In Bittertrunk ist sie enthalten, weil sie gegen Appetitlosigkeit, Blähungen, Krämpfe, Durchfall, Gallenkoliken, Gastritis, Hämorrhoiden, Nierenschwäche, Verdauungsschwäche und Verstopfung hilft sowie bei Störungen der Leber. Sie wird auch „Bauchwehkraut“ genannt.

 

Schafgarbe war auch als „Mutterkraut“ bekannt, da sie die inneren Organe der Frau sowie die inneren Schleimhäute stärkt sowie beim prä-menstruellem Syndrom und bei vegetativer Dystonie (= verkrampfte Zustände im Unterleib) hilft.

 

Darüber hinaus wird die Harnausscheidung gefördert und die Wasserausscheidung reguliert. Blase und Nieren werden dadurch – und auch durch den hohen Kaliumgehalt – unterstützt.

 

Schafgarbenkraut enthält neben Bitterstoffen auch Flavonoide, Gerbstoffe, ätherische Öle und antibiotische Substanzen. In ihrem Chlorophyll ist ein Vitamin A-ähnlicher Stoff enthalten sowie Vitamin C.

 

Besondere Bitterstoffe in der Schafgarbe:

·         Amara aromatica (verstärkt verdauungsfördernd und keimhemmend)

·         Achillein (stärkend, abheilend, anregend, entzündungshemmend)

 

Tausendgüldenkraut

Das Tausendgüldenkraut ist eine seit dem Altertum bekannte Heilpflanze. Mittlerweile kommt sie bei uns so selten vor, dass sie unter Naturschutz steht.

 

Sie gehört zur Familie der Enziangewächse und weist einen hohen Gehalt an Bitterstoffen auf. Daher wirkt sie sich auf die Verdauungstätigkeit sehr heilsam aus. Ihre Eigenschaften sind inbesondere: anregend, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, stärkend.

 

Ihre Anwendung ist bei einer ganzen Reihe von Symptomen angezeigt. Hinsichtlich der Verdauungsorgane besonders bei: Appetitmangel, Aufstossen, Blähungen, chronische Magenentzündung, Darmkatarrh, Diabetes, Förderung des Magensaftes, Gallenschwäche und 

-stauung, Gallensteine, Gastritis, Koliken, Leberstauung, Magenentzündung- und -katarrh, Milzschwellung, Verstopfung, Sodbrennen, Übergewicht sowie Verdauungsschwäche und -störungen.

 

Besondere Bitterstoffe im Tausendgüldenkraut:

·         Amara pura bzw. Amara tonica (stärkend und verdauungsfördernd)

·         Secoiridoidglykoside (antimikrobiell, antioxidativ, antifungal, antiviral, antiphlogistisch/entzündungshemmend, choleretisch/Gallenfluss fördernd, purgativ/reinigend und abführend, hepatoprotektiv/leberschützend, immunmodulierend, hypoglykämisch/blutzuckersenkend, lipidsenkend/cholesterin- und triglyzerinsenkend)

Entgiften mit Chlorophyll

Die natürlichste Form der Entgiftung erfolgt über Pflanzen, die reich an Chlorophyll sind. Chlorophyll ist der grüne Pflanzenfarbstoff. Es kommt besonders häufig in Algen, grünem Gemüse und Getreidegras vor.

 

Chlorophyll ist chemisch verwandt mit unserem Blutfarbstoff Hämoglobin. Es kann unsere Blutqualität verbessern, weswegen es auch „grünes Blut“ genannt wird.

 

Für uns Menschen ist Chlorophyll auch deshalb ein wahrer Segen, weil es krebserregende Substanzen wie Schwermetalle (Uran, Blei und Kadmium), Pestizide, Schimmelpilze oder toxische chemiche Verbindungen binden und ausleiten kann. Es lindert sogar Strahlenschäden.

 

Diese ausgeprägte Entgiftungsfunktion von Chlorella kommt besonders einem unserer wichtigsten Entgiftungsorgane – der Leber – zugute.

 

Darüber hinaus hilft Chlorophyll beim Aufbau von Blutzellen, sorgt für eine bessere Wundheilung und Verdauung, für einen angenehmeren Körpergeruch und ist wirksam hinsichtlich Anti-Aging. Denn die Regenerationsfähigkeit und Lebenszeit der Körperzellen verbessert sich dank Chlorophyll enorm, so dass der Alterungsprozess verlangsamt wird.

 

Zusammengefasst werden Chlorophyll folgende Eigeschaften zugesprochen:

 

·         Stimulation der roten Blutkörperchen

·         Reinigung des Blutes

·         Erhöhung Sauerstoffanteil im Blut

·         Verbesserung der Zellatmung

·         Aktivierung des Stoffwechsels

·         Schutz der Zellwände (vor eindringenden Bakterien)

·         Harmonisierend auf Absonderung von Verdauungssäften

·         Förderung von Heilungsprozessen

·         Wirkt ausgleichend und sorgt für mehr Gelassenheit

 

Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Je mehr Chlorophyll eine Pflanze enthält, desto wichtiger ist sie für unsere Gesundheit. Mit Abstand am meisten Chlorophyll ist in der Mikroalge Chlorella enthalten.

 

Entgiftung von Schwermetallen

Insbesondere Schwermetalle wie Quecksilber (Amalgam), Blei, Kadmium und viele andere sind sehr belastend für unsere Gesundheit. Sie lagern sich überall im Körper an – auch im Gehirn!

Selbst kleinste Mengen wirken belastend und führen zu: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und Hautirritationen.

 

Auch langfristig gesehen, empfiehlt sich eine tägliche Entgiftung von Schwermetallen und anderen Krankheitserregern, um chronischen körperlichen und geistigen Krankheiten wirksam vorzubeugen (Alzheimer, Krebs und vieles mehr).

 

Zur Erhaltung unserer Gesundheit muss stets dafür gesorgt werden, dass unser Stoffwechsel entlastet und das Immunsystem gestärkt wird. Nicht zuletzt reduziert sich dadurch die Entzündungsanfälligkeit und gesundes Gewebe kann aufgebaut werden.

 

Entgiftungswunder Algen

Algen enthalten sehr viel Chlorophyll und sind generell ausgezeichnete Förderer unserer Gesundheit:

 

·         Hoher Chlorophyllgehalt

·         Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Vitalstoffen (z. B. sekundäre Pflanzenstoffe und Enzymen)

·         Antioxidative Wirkung, dadurch Schutz vor chronischen Erkrankungen

·         Starke ausleitende Eigenschaften

·         Sehr gut bioverfügbar

·         Hoher Basenanteil

 

Aufgrund ihrer Nährstoffdichte verbessern Algen unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit!

Chlorella (Mikroalge)

Die grüne Süsswasser-Alge ist aufgrund ihrer Nährstoffe die erste Wahl, wenn es um die Entgiftung des Körpers geht:

 

·         Einzigartig hoher Chlorophyll-Gehalt

·         Verschiedene Carotinoide (u. a. Beta-Carotin, Lycopen)

·         Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Zink)

·         Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink) 

·         Vitamine A, B1, B2, B3, B5, B6, B9, Biotin, B12, C, D, E, K

·         Reich an Proteinen

·         Enthält Glutathion (schwefelhaltiges Eiweiss)

·         Starke Entgifter: Sporopollein, Protectonien, De-Noxilipidnin 

·         Omega-3-Fettsäuren

·         Ungesättigte Fettsäuren Caprin- und Laurinsäure

·         Ungesättigte Fettsäure Ölsäure

·         Ballaststoffreich

·         Hilfreich zum Ausgleich des Kohlenhydratstoffwechsels (Diabetes)

·         Enthält Nährstoffkonzentrat CGF bzw. CVE

Chlorella ist eine Süsswasseralge und daher nahezu jodfrei. Die Mikroalge kann den Entgiftungsprozess stark forcieren aufgrund seiner 3-schichtigen Zellwand: die Toxine werden abgezogen (absorbiert) und Reinigungs-prozesse angestossen. Besonders Schwermetalle aus Leber und Darm werden so gezielt ausgeleitet. Insofern hat Chlorella eine noch stärkere Entgiftungsfunktion hinsichtlich Schwermetalle als Spirulina. In Studien wurde belegt, dass eine Kur mit Chlorella hochwirksam ist, wenn es um die Befreiung von Quecksilber geht.

 

Auch als Anti-Stress-Massnahme ist es sehr wirksam. Es bekämpft die Stresshormone Kortisol und NF-kappaB. Insgesamt wird das Immunsystem auf einzigartige Weise gestärkt, der Körper kommt schneller und nachhaltiger in die Balance.

 

Chlorella und der CGF (Controlled Grow Factor) / bzw. CVE (Chlorella Vulgaris Extract)

Die Chlorella-Alge hat einen weiteren enormen Vorteil. Sie verfügt über drei- bis fünfprozentigen  Extrakt verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe, genannt CGF bzw. CVE, der stark regenerierend wirkt. CGF bzw. CVE dringt bis tief in jede Zelle vor und sorgt für deren intensive Entgiftung. Er verstärkt also die Wirkung von Chlorella auf einzigartige Weise. Weitere Eigenschaften von CGF bzw. CVE:

 

·         Macht widerstandsfähiger gegen Stress

·         Verbessert die Wundheilung und Regeneration

·         Unterstützt die Hirnleistung (auch bei Demenz)

·         Stärkt die Leber und den Darm

·         Aktiviert die Makrophagen (Fresszellen) und schützt vor Krebs

·         Schützt vor Pilz- und Bakterieninfektionen

·         Fördert das gesunde Wachstum von Kindern

·         Verbessert die allgemeine Leistungsfähigkeit

 

Ein anderer Vorteil von Chlorella (und Spirulina) ist ihr Gehalt an „Phycocyanin“ und „Phycoerythrin“. Dies sind enzymatische Pigmente, die höchst antioxidativ wirken. Sie können freie Radikale abfangen und die Lipidoxidation (Cholesterinablagrungen) blockieren. Phycocyanin soll dabei sogar ähnlich wie ein Rheumamittel wirken, weil es das Enzym Cyclooxygenase-2 (COX-2) hemmt, das bei Entzündungsprozessen eine grosse Rolle spielt. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum die Substanz darüber hinaus leberschützend, entzündungshemmend und anti-arthritisch wirkt.

Spirulina platensis (Mikroalge)

Ähnlich wie die Mikroalge Chlorella hat Spirulina einen hohen Chlorophyllgehalt. Sie wird bevorzugt eingesetzt zur Stärkung des Immunsystems, zur Verbesserung der Blutbildung und zur Regeneration.

 

Spirulina ist in der Lage Allergien abzuschwächen und das Krebsrisiko zu senken. Auch der Blutdruck, der Cholesterinstoffwechsel und der Blutzuckerspiegel können mit dieser Mikroalge verbessert werden. Darüber hinaus wirkt sie vorbeugend und heilend auf Herz, Kreislauf und entzündliche Erkrankungen.

 

Folgende Eigenschaften machen Spirulina so wertvoll:

·         Leicht verwertbares pflanzliches Eiweiss

·         Vitamine A, B12, C, E

·         Carotine (Beta-Carotin)

·         Mineralstoffe (Kalzium, 

·         Spurenelemente (Eisen, Selen)

·         Omega-3-Fettsäuren

·         Alpha-Linolsäure

·         Gamma-Linolensäure

·         Glutaminsäure

·         Glykonährstoffe (Pflanzenzucker, Polysaccharid) für DNA-Reparatur

·         Phycocyanin (blauer Farbstoff)

·         Sulfolipide

·         Gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus

 

Doch während die Mikroalge Chlorella die Schwermetalle bindet und ausleitet, ist die grosse Stärke von Spirulina, dass sie die Metalle im Körper löst. Die beiden Mikroalgen arbeiten in Algaflor Basic also hervorragend zusammen.

 

Eine Stärke von Spirulina ist die Erhaltung einer gesunden Darmflora. Sie unterstützt die Milchsäure- und Bifidobakterien und sorgt so dafür, dass Candida albicans weniger Chancen hat.

 

Durch ihren Gehalt an Sulfolipiden ist sie sehr wirksam gegen verschiedenste Viren (Herpes, Masern, Mumps, HIV etc.).

 

Spirulina enthält eine Reihe wertvoller Fettsäuren, zum Beispiel einen sehr hohen Gehalt an Alpha-Linolsäure. Nur in Milch und Nachtkerzenöl finden sich mehr.

 

Ideal ist Spirulina für Sportler, da es die Leistungsfähigkeit enorm erhöhen kann. 

Rhodymenia palmata (Rotalge Dulse)

Die Rotalge Dulse ist in den kalten Gewässern des Atlantik und Pazifiks zu finden. Es handelt sich um eine rötliche Speisealge, die sich wie Blattsalat zubereiten lässt. Getrocknet ist sie jedoch auch als Snack in vielen Ländern beliebt. 

 

Im Algaflor Basic ist sie eine wichtige Zutat, da sie unseren Stoffwechsel wesentlich unterstützen kann. Sie ist eine gute Ballaststoffquelle, verfügt über mehr als 90 Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie stimuliert das endokrine System, die Schilddrüsenhormone und enthält leicht verdauliches Jod. Weiterhin sind enthalten: Kalium, Natrium, Kalzium, Eisen, Mangan, Magnesium und Zink.

 

Sie ist vor allem deswegen eine Zutat in Algaflor, weil sie in der Lage ist Chemikalien, Medikamente, Schwermetalle, radioaktive Elemente und Umweltgifte zu binden und auszuleiten. Umweltgifte befinden sich oft in Fettzellen und werden als Auslöser für Autoimmunerkrankungen angesehen. Die Rotalge Dulse hemmt das Wachstum von Fettzellen.

 

Darüber hinaus fördert sie die Verdauung und wirkt sich positiv auf die Cholesterinwerte und den Blutzuckerspiegel aus. Sie hat anti-entzündliche Effekte, trägt dazu bei, Krebs zu vermeiden, wirkt gegen Bakterien, Parasiten sowie Pilze und stärkt die Blutgefässe.

 

Neben den Mineralstoffen ist die Rotalge Dulse reich an Vitaminen (zum Beispiel B-Vitamine), sekundären Pflanzenstoffen und Proteinen, so dass sie als „Super Food“ gilt. Sie enthält zum Beispiel Glutaminsäure, eine Aminosäure, die bei der Verdauung hilft und sowohl das Nervensystem als auch mentale Fähigkeiten verbessert.

 

Schlussendlich gilt sie als starkes Antioxidans, das Freie Radikale neutralisiert.

Alfalfa (Sprossen)

Die Alfalfa-Sprossen kennen Viele als Zugabe im Salat. Die Keimlinge der Luzerne schmecken gut und verleihen der Mahlzeit mehr Frische. Alfalfa ist ihr arabischer Name, er bedeutet „Vater aller Nahrung“. Das ist eine Bezeichnung, die Alfalfa-Sprossen zu Recht tragen, denn ihr Gesundheitsnutzen ist beeindruckend. Sie enthalten:

 

·         Sehr viel Chlorophyll

·         Acht Aminosäuren (inkl. Tyrosin und Tryptophan)

·         Mineralstoffe & Spurenelemente: Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium, Phosphor, Eisen, Zink

·         Die Vitamine A, B, C, D, E und K 

·         Der vitaminähnliche Vitalstoff Cholin (gut für’s Gehirn)

·         Sekundäre Pflanzenstoffe: Saponine

·         Phytoöstrogene

·         Antioxidantien (z. B. Beta-Carotin, SOD)

 

Aufgrund des hohen Chlorophyll-Gehalts trägt Alfalfa dazu bei, den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen sowie Gifte (Schwermetalle, Umweltgifte) zu binden und auszuleiten. Auch die zahlreichen Mineralstoffe, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe unterstützen den Entgiftungsprozess des Körpers.

Besonders hervorzuheben sind die Saponine. Die entzündungshemmende Wirkung von Alfalfa hat mit dem hohen Gehalt dieses sekundären Pflanzenstoffs zu tun. Ebenso die antivirale, antifungale und antibakterielle Wirkung. Saponine sind sehr wichtig, um das Darmmilieu zu reinigen und tragen zu einer guten Darmflora bei.

 

Da sie so effektiv im Darm zur Gesundheit beitragen, wird ihnen auch eine gute Wirkung gegen Krebs zugesprochen. Dr. A. Venketeshwer Rao von der Universität Toronto (Kanada) geht davon aus, dass Saponine Krankheitserreger aus dem Darm schwemmen. Dadurch verhindern sie, dass die Krankheitserreger die Darmschleimhaut passieren und ins Blut gelangen. Weiterhin binden sie  Gallensäure, so dass diese nicht mehr von krankmachenden Bakterien in krebserregende Substanzen umgewandelt werden kann.

 

Aufgrund der hohen anti-entzündlichen Wirkung der Saponine können sie sehr bedeutend für die Vorsorge und Bekämpfung von Autoimmunerkrankungen sein.

 

Allein vor diesem Hintergrund haben Alfalfa-Sprossen eine erhebliche Wirkung auf unser Immunsystem. Doch das ist noch nicht alles: Alfalfa-Sprossen enthalten sogar SOD (Superoxiddismutase). SOD ist das wichtigste antioxidative Enzym, weil es die „Super-Oxide“ neutralisiert. Bei denen handelt es sich um die zellschädigendsten freien Sauerstoffradikale, die es gibt. Sie sind die Hauptfaktoren für Zellalterungsprozesse.

 

Ab 40 Jahren steigt der Bedarf an SOD, insbesondere bei übermässiger UV-Strahlung, erhöhte oxidative Belastung, exzessiver Genussmittelkonsum, übermässige körperliche Belastung, physischer und mentaler Stress sowie hohe Homocystein-Werte. Daher wird SOD auch empfohlen gegen vorzeitige Hautalterung und zur Vorbeugung von chronischen Erkrankungen wie: Herz-/ Kreislauferkrankungen, Krebs, degenerative Gelenk- und Neuro-Erkrankungen (Demenz, Parkinson).

Mit Hilfe von SOD kann sich der Körper einfach schneller regenerieren. Entzündungsprozessen wird entgegen gewirkt.

 

Die Phytoöstrogene wirken ausgleichend auf den Menstruationszyklus und Wechseljahresbeschwerden.

Entgiftung & Entschlackung

Die extra- und intrazelluläre Entgiftung und Entschlackung

 

Die meisten Entgiftungskuren, doch auch Basenbäder, sind in der Lage den extra-zellulären Bereich, also das Bindegewebe, mit Hilfe einer Basen-Schwemme zu reinigen. Eine vierwöchige Kur ist von Vorteil. Sie lässt sich in der Regel leicht im Alltag integrieren. Von Vorteil ist es, vorab die Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen mit Hilfe von lebendigen Fermentgetränken, die reich an Enzymen sind und Probiotika. Denn der Darm ist ein wichtiges Ausleitungsorgan.

 

Doch die extra-zelluläre Entgiftung reicht meistens nicht aus. nnerhalb der Zelle sind häufig auch Gifte und Schlacken gespeichert. Hier ist die sogenannte intra-zelluläre Entgiftung erforderlich, die ebenso leicht im Alltag zu handhaben ist und die man ebenfalls vier Wochen durchführen sollte.

 

Ist dies erfolgt, macht eine weitere extra-zelluläre Entgiftung Sinn, denn wie oben beschrieben, schickt die Zelle alles, was sie loswerden will, in das Bindegewebe – den extra-zellulären Bereich.

 

Nach drei Monaten konsequenter Entgiftung ist der Gesundheitszustand in der Regel deutlich stabiler, sprich: Die Immunabwehr ist gestärkt (Erkältungen, Grippe, Allergien treten weniger auf), das allgemeine Wohlbefinden – die Vitalität und Leistungsfähigkeit – sowie Konzentration und Lebenszufriedenheit sind wesentlich verbessert.

 

Eine Lehre aus der schädlichen Übersäuerung sollte sein, zukünftig mehr basische Lebensmittel zu sich zu nehmen: Experten sprechen von folgenden Mengen: 80 Prozent basische Lebensmittel und 20 Prozent saure Lebensmittel.

 

Basischer essen ist einfach!

Das Säure-Basen-Gleichgewicht können Sie mit ganz normalen Lebensmitteln des Alltags unterstützen.

 

Basenbildende Lebensmittel

Zahlreiche Obst- und Gemüsesorten, Pilze, Sprossen, Keime, Nüsse, Ölsaaten, Kräuter und Gewürze sind basenbildend. Im Internet sind dazu einige Listen zu finden. Unter den Getränken sind zum Beispiel zu empfehlen: Kräutertee, Lupinen-Eiweiss-Shake. Basenbildend sind sogar: Sahne, Süssrahm-Butter und Ghee.

 

Übersäuernde Lebensmittel

Die „sauer machenden“ Lebensmittel sind leider solche, die zahlreich verzehrt werden, weil sie allerorten als besonders lecker und perfekte Zwischenmahlzeit angeboten werden. Häufig wird sogar behauptet, sie wären gesund, was nur teilweise zutrifft. Der Zeitfaktor beim Thema Ernährung ist ein Problem, das wir irgendwann leider mit unserer Gesundheit bezahlen. Auch hier ist Vorsorge besser als Nachsorge.

So sollten Sie also den Verzehr von folgenden Lebensmittel begrenzen:

Getreideprodukte (auch Vollkorn und Nudeln), Hülsenfrüchte, Süssungsmittel wie Sirupsorten und Honig, Essig, Sauerkraut, Knoblauch, Rosenkohl, Senf, Spargel, Eier, Fisch, Fleisch, billige Fette und Öle, Milchprodukte, Alkohol, Tee, Kaffee, Kakao.

 

Da unser Körper sowohl die Basen als auch die Säuren benötigt, ist der Verzehr von übersäuernden Lebensmittel durchaus in Ordnung, wenn gleichzeitig ein Mehr an basischen zugeführt wird.

 

Nach der Entgiftung – besser vorsorgen

Eine kontinuierliche Entgiftung und Entschlackung wird unterstützt –

·         Durch Bitterstoffe.

·         Durch basische Lebensmittel (auch Tees, die Verwendung von Kräutern).

·         Durch eine harmonische Lebensweise mit möglichst wenig Stress.

·         Durch eine intakte Darmflora.

·         Durch eine Entgiftungskur, die mindestens zwei Mal pro Jahr (ideal sind Frühjahr und Herbst) durchgeführt werden sollte.

 

Bitterstoffe

Die gründliche Reinigung des Körpers kann gefördert werden, wenn man die Entgiftungsorgane – Leber, Lymphe, Nieren und Darm – anregt. Daher sind Bitterstoffe so hilfreich (siehe auch Fachbeitrag von St. Helia über Bitterstoffe). Sie stimulieren die Ausschüttung der Verdauungssäfte, was den Verdauungsprozess ankurbelt und beschleunigt. Nährstoffe gelangen schneller zu ihrem Bestimmungsort, Gifte und Schlacken verlassen zügiger den Körper.

 

Darmflora aufbauen

Bitterstoffe regen die Verdauung an, wodurch der Darm entlastet wird. Genau so wichtig – auch für die Entgiftung und Nährstoffweiterleitung – wäre es allerdings, die Darmflora aufzubauen, so dass die Darmschleimhaut gesunden kann. Für den Aufbau der Darmflora empfiehlt St. Helia die Zubereitung eines enzymaktiven Fermentgetränks mit Hilfe der lebenden Mikroorganismen in Lebenskraft (auch bekannt als „Trank des Lebens“) sowie das schonende Multi-Ballaststoffprodukt FasaSana.

 

Es ist immer wieder interessant, dass das wesentliche Gesundheitswissen seit Langem bekannt ist, doch heute immer noch zu wenig umgesetzt wird. So erkannte der bereits zitierte Pischinger: „Wenn man dazu bedenkt, was der Mensch mit den Nahrungsmitteln seinem Verdauungstrakt zumutet, so darf man sich nicht wundern, dass das Darmsystem oft der grösste Störbereich ist und – wie ich selbst bei Patienten sah – Beschwerden (Allergien, Ekzeme u. a.) solange einer Therapie widerstehen, bis die Störfelder mit ihrer ganzheitlichen Wirkung, nicht zuletzt Darmflora und Darmfunktionen, saniert sind.“

 

Übung macht den Meister

Was sich auf den ersten Blick kompliziert anhört, ist mit ein wenig Übung leicht zu handhaben. Es ist einfach ein Überdenken der Gesundheitsvorsorge. Nach wenigen Wochen sind die einzelnen Schritte zur Gewohnheit geworden und laufen ganz automatisch ab. Zudem spürt man relativ schnell, dass sich das Wohlbefinden und Aussehen sowie die Leistungsfähigkeit verbessert haben.