Homocystein - der Risikofaktor

Homocystein ist eine Aminosäure. Sie wird allerdings nicht über die Nahrung aufgenommen, sondern entsteht als Zwischenprodukt aus dem Methionin-Stoffwechsel.

 

Man hat festgestellt, dass ein zu hoher Homocystein-Wert im Blut ein Indikator für das Risiko ist, eine chronische Krankheit zu entwickeln. Die Ursache wird in einem Mangel an den  Vitaminen B6, B12 und Folsäure gesehen. Besonders mit Folsäure sind viele Menschen unterversorgt, es sei denn sie nehmen Nahrungsergänzungsmittel (Supplemente).

 

Die Frage, wie Homocystein-Blutwerte einzustufen sind, beantwortete Dr. med. Dr. rer. nat. Hans-Jörg Hertfelder vom Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität) 2004 im Deutschen Ärzteblatt. Demnach sind 

Werte bis 8 µmol pro Liter Blut unbedenklich. Werte zwischen 8 und 10 µmol würden demnach ein moderates Risiko darstellen, eine Behandlung wird empfohlen. Bei Werten zwischen 10 und 15 µmol ist das Risiko deutlich erhöht, es bestehen gefäßaggressive Wirkungen, eine Behandlung ist erforderlich. Bei Werten über 15 µmol besteht ein sehr hohes Risiko, daher sollte unbedingt behandelt werden.

Leider gehört die Überprüfung der Homocystein-Werte noch nicht zu den gängigen Untersuchungen beim Hausarzt. Eine Blutanalyse muss man als Patient häufig selbst anregen und privat bezahlen, da sie von den Krankenkassen nicht übernommen wird. Das ist bedauerlich, denn erhöhte Werte sollten frühzeitig erkannt werden, um das Homocystein mit den entsprechenden B-Vitaminen abzubauen. Geschieht dies nicht, kann es laut dem PTA-Forum der Pharmazeutischen Zeitung zu organischen Schäden an Herz, Hirn und Knochen kommen.

 

Man geht davon aus, dass hohe Homocysteinwerte besonders die Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.

 

Da biochemische Reaktionen im Gehirn beeinträchtigt werden, kann es allerdings auch zu Depressionen und abnehmender Gehirnmasse (Demenz) kommen. 

 

Hinsichtlich der Knochengesundheit besteht die Gefahr von Osteoporose. Weiterhin wird die Augengesundheit gestört mit der Folge einer Makuladegeneration.

 

AnwendungsBeobachtung

Homocystein-Werte und Bioaktivstoff-Konzentrate

Ende 2015 wurde eine Anwendungsbeoachtung mit einem Bioaktivstoff-Konzentrat durchgeführt. 12 Mitarbeiter eines mittelständischen Unternehmens nahmen über einen Zeitraum von 77 Tagen täglich 10 ml (plus 80 ml Wasser) eines hochwertigen Bioaktivstoff-Konzentrat zu sich. Vor und nach dem Test wurden den Mitarbeitern Blut zur Bestimmung des Homocystein-Spiegels abgenommen. 

 

Das Ergebnis am Ende der 77 Tage war auch für den Arzt für Naturheilverfahren, der diese Anwendungsbeobachtung durchführte, erstaunlich: Von den am Schluss vorliegenden 11 Blutwerten hatte sich ein Wert extrem verbessert. Acht Werte hatten sich deutlich verbessert. Bei zwei Werten fand eine Verschlechterung statt, die mit unregelmässigen Einnahmen in Verbindung stehen können. Ein Teilnehmer hat den Versuch abgebrochen.

 

Auch wenn diese Anwendungsbeobachtung noch nicht repräsentativ ist, läßt sie doch den Schluss zu, dass die gezielte Zufuhr von wichtigen Vitalstoffen, nicht nur das Wohlbefinden verbessert sondern auch einen gewissen Schutz vor chronischen Erkrankungen bietet.

 

Zahlreiche Erkenntnisse aus der Forschung belegen, wie wichtig eine ausreichende Vitalstoffzufuhr ist. Sie kann uns davor schützen eine chronische Krankheit zu entwickeln oder aufgrund eines Herzinfarkts aus dem Leben gerissen zu werden.