Immunstärkung schützt vor Volksleiden

Wir werden jeden Tag mit Krankheitserregern wie Viren und Bakterien konfrontiert. Sie bekommen Zugang zu unserem Körper über die Haut, die Nase oder den Mund. Im besten Fall wird unser Immunsystem mit ihnen fertig, ohne dass wir das überhaupt merken. So perfekt sind wir von der Natur ausgestattet worden. Wir können weiter machen wie bisher, weil die wesentliche Arbeit in unserem Innern wie am Schnürchen abläuft. Dabei funktioniert es offenbar so, dass sogenannte Fresszellen eine Oberfläche haben, die sie – wie kleine Ärmchen – ausstülpen können. Mit ihnen werden Krankheitserreger umschlossen, einkassiert und unschädlich gemacht.

 

Damit das kontinuierlich funktioniert, spielt unter anderem die gezielte Unterstützung des Immunsystems eine wesentliche Rolle.

 

Diese Abwehrstärkung ist auch ein wesentlicher Faktor, wenn es um das Zurückdrängen einer bereits eingetretenen Krankheit geht. Das Magazin „Focus Gesundheit“ informiert im Herbst 2015 über einen neuen Trend in der Behandlung von Krebs mit Hilfe von Immuntherapien: „Seit einige Studien berichten, wie lebensbedrohliche Tumoren bei Patienten geradezu dahinschmelzen, wenn das körpereigene Abwehrsystem sie bekämpft, gelten Immuntherapien als neue, grosse Hoffnung.“ Wobei eingeräumt wird, dass nicht alle Patienten darauf reagieren. Dennoch betont im gleichen Beitrag Carsten Bokemeyer, Onkologe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: „Jeden Tag entstehen in unserem Körper Krebszellen. Wenn das Immunsystem sie im Anfangsstadium erkennt, gelingt es ihm fast immer, diese zu beseitigen.“ 

Für Norbert Hartwig, Entwickler eines somaähnlichen Gärgetränks, ist ebenfalls klar, dass die Regenerationskräfte unseres Körpers in der Regel ausreichen müssten, um gesund und vital zu bleiben. Entstehen allerdings Mangelzustände an Vitalstoffen aufgrund unausgewogener Ernährung, ungesunder Lebensweise und Überfrachtung des Körpers mit Giftstoffen, dann sind die körpereigenen Selbstheilungskräfte blockiert.

 

In ihrem 12. Ernährungsbericht (Seite 409) teilt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit, dass sekundäre Pflanzenstoffe präventive Effekte hinsichtlich Krebs und Gefäßveränderungen haben. Dabei lag jeweils „das komplexe Spektrum der in Nahrungspflanzen vorhandenen Nährstoffe (energieliefernde Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe), Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe“ vor. Hinsichtlich isolierter Pflanzenstoffe gibt es keine Ergebnisse.